Während das ZDF zeigte, wie Deutschland gegen die USA um den Einzug ins Achtelfinale kämpfte, sendeten auch die übrigen Kanäle weiterhin ihr Programm – vermutlich, denn Zeugen dieses Umstands sind rar.
0,00 Millionen und 0,0 Prozent bei den Jungen erreichte das «Wetter vor acht» am Donnerstagvorabend im Ersten – und bot damit die seltene Gelegenheit, zu beobachten, wie der Sender in den Bereich nicht-messbarer Einschaltquoten fiel. Demnach sahen allenfalls einige tausend Menschen zwischen 14 und 49 Jahren den Wetterbericht, während im Gegenprogramm, dem ZDF, 11,03 Millionen und 87,1 Prozent der Jungen gebannt verfolgten, ob Deutschland den Weg Englands, Spaniens und Italiens gehen – oder doch ins Achtelfinale der Fußball-Weltmeisterschaft einziehen würde. Doch auch die anderen Sender bekamen zu spüren, was es heißt, für rund neunzig Minuten weniger als ein Zehntel des eigentlichen Senderschnitts einzufahren.

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