Seit Jahren dümpeln die primär an ältere Zuschauer gerichteten «ARD-Ratgeber» mit mageren Quoten vor sich her. Im Herbst soll damit Schluss sein.
Mit Themen wie der Popularität von Schrebergärten in Köln («Ratgeber Haus + Garten»), Rheumabeschwerden («Ratgeber Gesundheit»), Assistenzsystemen für Senioren («Ratgeber Auto – Reise – Verkehr») und Besuchsrechten für Großeltern («Ratgeber Recht») bemühen sich die meisten der «ARD-Ratgeber» gar nicht erst darum, ein junges Publikum anzusprechen. Doch auch das ältere Publikum schert sich nur wenig um diese Magazine im Ersten. Selbiges gilt auch für die nicht ganz so sehr auf die ältesten Zuschauer ausgerichteten Formate «Ratgeber Geld» und «Ratgeber Internet». Schon seit mehreren Jahren gelang es den Verbrauchermagazinen nicht mehr, auch nur auf Senderschnitt zu kommen, seit März 2014 scheitern sie zudem nahezu durchgehend daran, mehr als eine Millionen Interessenten anzusprechen.

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