Die Kuppel-Reality überzeugte auf ABC auch in der 18. Runde das Publikum. Trotz starker Konkurrenz fiel der Marktanteil nie unter sechs Prozent.
In Deutschland endete kürzlich mit der Vergabe der letzten Rose an Katja die vierte Staffel der Reality «Der Bachelor». Christians Suche nach seiner Traumfrau fand nach mäßigen Quoten für RTL doch noch ein versöhnliches Ende. Nach massivem Zuwachs bei den wichtigen 14- bis 49-Jährigen wollten letztlich 21,0 Prozent der Zielgruppe wissen, für wen sich der Junggeselle entscheidet. Auch das Original aus den USA, inzwischen bereits in der 18. Season, erlebte am Montag, den 10. März, sein Staffelfinale. Juan Pablo Galavis war in neun Folgen «The Bachelor» auf der Suche nach der Frau fürs Leben, zu sehen waren diese Episoden bei ABC jeweils montags um 20.00 Uhr. Unter anderem nahm Galavais die Bewerberinnen für den Platz an seiner Seite eine Woche mit nach Neuseeland, Südkorea und Vietnam. Konnte das etablierte US-Format dank dieser Schauplätze auch 2014 wieder überzeugen?
Ähnlich erfolgreich ging es mit der dritten Ausgabe weiter. ABC gewann den Montagabend bei den 18-34-Jährigen während der zweistündigen Bachelor-Sendezeit. Die Acht-Millionen-Marke wurde wieder gebrochen und auch den Marktanteil hielt man mit sechs Prozent auf einem zufriedenstellenden Niveau, welches Folge vier aus dem südkoreanischen Seoul noch einmal toppen sollte. Starke 8,6 Millionen wollten sehen, wem der umworbene Junggeselle die begehrten Rosen überreicht. Das hatte starke sieben Prozent bei den Werberelevanten zur Folge. Exakt dieselben Zahlen konnte der Herzensbrecher auch eine Woche später am 3. Februar vorweisen, und so konnte ABC zufrieden auf die erste Hälfte der Season zurückblicken.
Ab dem 10. Februar musste «The Bachelor» aber wieder Zuschauer abgeben, was in der großen Resonanz der Amerikaner auf die Olympischen Winterspiele in Sotschi begründet lag. Das Sportevent holte 22,2 Millionen Zuschauer (17% Marktanteil), während für ABC angesichts der übermächtigen Konkurrenz immer noch sehr gute 7,78 Millionen Fernsehende und sechs Prozent Anteil am Markt übrig blieben. Das reichte, um die Serienkonkurrenz noch locker auszustechen. Die Woche darauf wurden erneut Zuschauer eingebüßt, was einer Reichweite von 7,61 Millionen Interessierten führte. Der Marktanteil wurde jedoch gehalten.

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