Ein Rückblick auf die Quoten der größten Veranstaltungen der Karnevalszeit legt keinen klaren Trend offen.
Die fünfte Jahreszeit nähert sich dem Ende. In den vergangen Wochen wurde viel gelacht und gefeiert, jedoch endet das närrische Treiben am Aschermittwoch, woraufhin auch in Karnevalshochburgen die Normalität zurückkehrt. Für viele Fernsehsender gehörten Karnevalsumzüge, Übertragungen von Büttenreden und Reportagen über feierndes Volk in den letzten Wochen fest ins Programm – aber gab es für die Sender ebenfalls einen Grund zu feiern?
Ähnlich wie den Mainzern erging es auch den Kölnern. Starke Schwankungen herrschen in den Marktanteilen der letzten fünf Jahre vor. 2010 hatte die Sendung «Mer losse de Dom in Kölle» zuletzt 18 Prozent Marktanteil mit 5,71 Millionen Zuschauern. Diese Zahlen wurden in den Folgejahren nicht mehr erreicht. Über 17,3 Prozent (5,38 Millionen Zuschauer) ging es auf niedrige 14,5 Prozent (4,65 Millionen Zusehende) im Jahr 2012. Ein absoluter Tiefpunkt. Wie auch bei «Mainz bleibt Mainz – wie es singt und lacht» stellte sich bei «Mer losse de Dom in Kölle» im Jahr 2013 eine Besserung ein. Mit der Übertragung schaffte es das ZDF auf akzeptable 16,4 Prozent. Immerhin 1,9 Millionen Zuschauer mehr interessierten sich für die Sendung. Aber auch hier war dieses Jahr weniger Publikumszugkraft zu vermelden als noch 2013. Mit 4,58 Millionen Zuschauern erreichten die Kölner Jecken ein neues Reichweitentief; mit 14,9 Prozent lagen sie nur 0,4 Prozentpunkte vor der schlechtesten Sendung 2012.• Fastnacht in Franken • Karneval in Köln • Mainz bleibt Mainz • Mer losse de Dom in Kölle • wie es singt und lacht
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