Was wurde nicht bereits alles über die lizenzrechtlichen Hintergründe von «The Amazing Spider-Man» geschrieben ... Dass Sony Pictures seine Filmreihe rund um die freundliche Spinne aus der Nachbarschaft neu beginnt, bloß um nicht die Kinorechte an dem so finanzstarken Superhelden an Disney zu verlieren, dürfte längst kein Geheimnis mehr sein. Dadurch zog diese gelungene Comicverfilmung auch einiges an Vorabhass auf sich, schließlich schien Sonys Taktik eine Vereinigung Spider-Mans mit den Kino-Avengers Iron Man, Thor, Hulk und Captain America zu verhindern.
Kooperationswillig ist man also. Dennoch ist es selbstredend utopisch, davon auszugehen, dass Sony den Marvel Studios und Disney die Rechte an Spider-Man ohne weiteres für «The Avengers 2» überlassen würde. Eine Lizenzgebühr oder einen zuvor festgelegten Prozentsatz der Filmeinnahmen dürfte der Disney-Konzern für die Verwendung Spider-Mans sicherlich abdrücken. Aber das ist ja kein Novum: Um «The Avengers», für den lange vor Produktionsbeginn noch Paramount Pictures einen Distributionsdeal abschloss, verleihen zu können, zahlte Disney ebenfalls Abgaben. Auch in Sachen Spider-Man wäre eine Kooperation für beide Seiten ein gutes Geschäft: Mit Spider-Man hätte die «Avengers»-Fortsetzung einen attraktiven neuen Zuschauerköder, weshalb Disney und Sony gemeinsam stattlich an dem Film verdienen könnten.• Popcorn • Spider-Man • The Avengers
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