Die Geschichte um die ARD-Talker wird weitergeschrieben: Der ARD-Programmbeirat hatte diese in einem internen Papier, das aber nicht intern blieb, teils scharf kritisiert (wir berichteten). So sei «Hart aber fair» zu soft geworden, Günther Jauch hake zu wenig nach und nehme Antworten schon in seinen Fragen vorweg. Dass die Kritik öffentlich wurde, bedauerte der Beirat am Montag immerhin. In der Süddeutschen Zeitung meldete sich nun ARD-Programmdirektor Volker Herres zu Wort und verteidigte seine Talker kollektiv.
Besonders deutlich stellte sich Herres vor den scharf attackierten Günther Jauch, der sich derzeit im wohlverdienten Sommerurlaub befindet. Gegenüber der Zeitung erklärte der Fernsehmanager: „Er ist Deutschlands populärster Moderator, und er ist ein Journalist, der die richtigen Fragen stellt und einen eigenen Stil prägt. Seine Sendungen etwa zu Auschwitz oder zum Trauma Afghanistan sind von besonders einfühlsamer und eindrucksvoller Intensität und Qualität."• Volker Herres • Günther Jauch
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