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«CSI» tut «Fringe» verdammt weh

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Die ProSieben-Serie stürzte ab; und holte die schwächsten Quoten, die eine Erstausstrahlung des Formats jemals einfuhr. Auch «Supernatural» und «TV total» kamen nicht auf die Beine.

Ein kleiner Schlag in die Magengrube von ProSieben: Eigentlich sollten Doppelfolgen von «Fringe» die Pleite wettmachen, die man mit «The Vampire Diaries» im August erlitt. Denn: Die FOX-Serie schlug sich bis dato eigentlich immer sehr ordentlich, wenngleich Quoten deutlich oberhalb des Senderschnitts inzwischen schon in weitere Vergangenheit gerückt sind. Die erste Doppelfolge machte ihre Sache vor acht Tagen nicht schlecht; 11,3 und 10,0 Prozent wurden beim Publikum zwischen 14 und 49 Jahren ermittelt.

In dieser Woche nun musste «Fringe» gegen die Spezial-Folgen von «CSI» antreten, die VOX mit großem Erfolg ausstrahlte. Alle drei Teams ermittelten darin in einem gemeinsamen Fall. Und dagegen hatte «Fringe» überhaupt keine Chance. Die US-Serie holte die schwächsten Marktanteile, die in Deutschland je bei einer Erstausstrahlung festgestellt wurden. Ab 20.15 Uhr kam das Format auf schwache 7,7 Prozent, eine Stunde später waren es gerade einmal 7,4 Prozent. 1,35 und 1,29 Millionen Menschen sahen zu. Vier Folgen der aktuellen Staffel stehen aus, sie sollen in den kommenden beiden Wochen gezeigt werden. Fans müssen sich vor einer Absetzung nicht sorgen; schon nächste Woche dürften die Ergebnisse besser aussehen – und so wird das sicherlich auch bei ProSieben bewertet.

Das Quotendesaster in dieser Woche ging aber auch nach 22.15 Uhr weiter. Eine neue «Supernatural»-Folge kam nicht über unterdurchschnittliche 7,8 Prozent in der Zielgruppe hinaus. Insgesamt verfolgten 0,98 Millionen Menschen die Episode „Der Krieg“. Das schwache Vorprogramm verhagelte auch Stefan Raab die Quote. Er konnte sich mit seiner Show «TV total» nicht aus dem Quotensumpf befreien – und holte letztlich ab 23.15 Uhr ebenfalls 7,8 Prozent bei den Umworbenen.

© AGF in Zusammenarbeit mit der GfK/TV Scope/media control. Zuschauer ab 3 Jahren und 14-49 Jahre (Vorläufige Daten), BRD gesamt/ Fernsehpanel D+EU Millionen und Marktanteile in %.
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