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Abendshows chancenlos gegen Fußball

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Während man sich bei RTL noch auf einigermaßen annehmbaren Werten hielt, sah es für die Sat.1-Shows diesmal richtig kritisch aus. Beide fielen in den einstelligen Bereich.

Dass es gegen das Eröffnungsspiel der Fußball-Bundesliga für die Showformate kritisch werden würde, dürfte die Programmverantwortlichen von RTL und Sat.1 kaum überrascht haben. Für Oliver Geissen und seine «Ultimative Chart Show» lief es sogar einigermaßen ordentlich, obwohl «Die erfolgreichsten Solotrips aller Zeiten» gegenüber der Vorwoche klar abgab. Durchschnittlich sahen 2,62 Millionen die Musiksendung, beim Gesamtpublikum wurde damit ein Marktanteil in Höhe von exakt 10,0 Prozent erreicht. In der wichtigen werberelevanten Zielgruppe positionierte sich der Kölner Sender immerhin auf dem zweiten Platz, die Reichweite lag bei 1,66 Millionen, wobei 17,1 Prozent erzielt werden konnten. Dennoch musste die Sendung deutliche Verluste gegenüber der Vorwoche einstecken, in der noch 12,0 Prozent aller und 19,9 Prozent der jungen Menschen den Staffelauftakt sahen.

Wesentlich bedrohlicher war jedoch das Ergebnis von «Ich liebe Deutschland» auf Sat.1, das in dieser Woche schon wieder einen neuen Tiefstwert markierte. Nur noch 1,94 Millionen Zuschauer konnte man beim Bällchensender erreichen, der Marktanteil fiel auf miese 7,3 Prozent zurück. Bei den Zuschauern zwischen 14 und 49 Jahren sah es sogar noch schlechter aus, hier sorgte eine Zuschauerzahl von gerade einmal noch 0,75 Millionen für desolate 7,9 Prozent aller Fernsehenden. Zum Vergleich: Der bisherige Tiefstwert betrug 9,8 Prozent in der zweiten Woche, die erste Ausgabe sahen vor drei Wochen sogar noch 16,0 Prozent.

Noch schlechter schnitt «Genial daneben» im Anschluss ab, obwohl das Fußballspiel hier bereits beendet war. Das Comedy-Quiz mit Hugo Egon Balder kam gerade einmal noch auf 1,66 Millionen Interessenten, womit die Marktanteile bei 7,2 und 7,4 Prozent lagen. Bei RTL wartete Cindy aus Marzahn erneut mit ihrem Programm «Schizophren - Ich wollte 'ne Prinzessin sein» auf, das sich 2,27 Millionen ansehen wollten. Hiervon befanden sich 1,49 Millionen im werberelevanten Alter. Insgesamt führte dies zu 13,3 Prozent aller Fernsehzuschauer, bei den Jüngeren konnte der Comedian 18,8 Prozent generieren.

© AGF in Zusammenarbeit mit der GfK/TV Scope/media control. Zuschauer ab 3 Jahren und 14-49 Jahre (Vorläufige Daten), BRD gesamt/ Fernsehpanel D+EU Millionen und Marktanteile in %.
Kurz-URL: qmde.de/51263
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