Die Spielplanmacher der WM waren nicht immer Freunde der Deutschen: Das zweite Gruppenspiel von Jogis Jungs gegen die Mannschaft aus Serbien wird bereits um 13.30 Uhr deutscher Zeit angepfiffen. Es findet an einem Freitag statt, sodass immerhin einige Arbeiter zu dieser Zeit schon Feierabend haben. Geguckt wird wohl am Freitag noch mehr auswärts als ohnehin schon. Public Viewings erfreuen sich nach 2006 und 2008 nun auch bei der WM 2010 größter Beliebtheit.
Eine Vorhersage der genauen Zuschauerzahl am Freitag ist daher schwierig, eher unwahrscheinlich, dass mehr als 20 Millionen Zuseher ausgewiesen werden: Und das, obwohl sicher wieder mehr als 30 Millionen mit fiebern werden. Sie müssen dann auch wieder die Vuvuzelas ertragen, die nach wie vor bei jedem Spiel tröten. Die Fifa und auch die öffentlich-rechtlichen Sender ARD und ZDF sind bemüht, das nervende Geräusch so gut wie möglich zu reduzieren.
Quotenmeter.de hat den Vuvuzela-Filter am Donnerstagmittag beim Spiel der Argentinier getestet. Sofort fällt auf: In der Tat sind nun erstmals typische Spielgeräusche zu hören, beispielsweise der Ball, der gegen die LED-Bande knallt. Besonders deutlich wird dies, wenn der Kommentator schweigt: Auf dem Vuvuzela-neutralisierten Kanal ist das Trommeln der argentinischen Fans deutlich zu hören, auf Tonoption zwei geht es im allgemeinen Lärm unter. Natürlich: Ganz verschwunden sind die Vuvuzelas nicht, aber der Nervfaktor ist zumindest weg. • Weltmeisterschaft • Löw
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