Der Neubeginn von Premiere begann im Grunde genommen im Sommer 2007: Damals verließ der Vorstandsvorsitzende Dr. Georg Kofler den Bezahlsender in der Blütezeit schlechtin: Kofler hatte die Fußball-Bundesliga, die man im Dezember 2005 verlor, wieder „zurück nach Hause“ geholt. Warum er ging, war damals niemandem so ganz klar. Das Zepter bei Premiere übernahm Michael Börnicke, der allerdings nicht lange Premiere-Chef war. Großspurige Ankündigungen machte Börnicke, sehr viel mehr gelang ihm nicht. Als Rupert Murdoch mit seiner Firma News Corp. bei Premiere einstieg, erkannte er dieses schnell und ersetzte Börnicke durch Mark Williams, einen Pay-TV-Pionier, der erfolgreich bei Sky Italia arbeitete.
Ende November folgte ein Meilenstein für Premiere: Man sicherte sich die Rechte an der Fußball-Bundesliga im Pay-TV bis 2013. Der Sender schwärmte unter anderem von zusätzlichen Anstoßzeiten, die mehr Exklusivität versprechen – zu nennen ist hier vor allem das Topspiel der Woche, das ab August 2009 immer samstags um 18.30 Uhr angepfiffen wird. Es läuft somit parallel zur ARD-«Sportschau», die weiterhin die Erstverwertungsrechte im Free-TV im Programm haben wird.
Mit der Vorstellung des neuen Programms von Sky am 27. Mai 2009 ging die jüngere Geschichte des Unternehmens Premiere zu Ende – spannend bleiben die kommenden Wochen aber allemal. Bis zum Start von Sky am 4. Juli 2009 wird noch einiges passieren, es ist zudem auch fraglich, ob die Abozahlen in den kommenden Monaten wirklich steigen werden. • Premiere
Manager Creative Productions (m/w/d)
Jungredakteur/Redakteur Casting (w/m/d)
Pflicht/-Orientierungspraktikant Redaktion (w/m/d)
Redakteur (w/m/d) oder Jungredakteur (w/m/d)
Jungredakteur/Redakteur (w/m/d)