Die erfolgreichste Sendung in der Mittwochs-Primetime war der 15-minütige ARD-«Brennpunkt» zum Thema „Kältekammer Deutschland“. Durchschnittlich jeder fünfte Zuschauer schaltete im Ersten ein, die Reichweite betrug starke 6,63 Millionen Fernsehzuschauer. Selbst bei den 14- bis 49-Jährigen war man mit 15,1 Prozent in der ersten Liga vertreten. Mit dem nachfolgenden Programm, das aus «Bloch» und «Hart aber fair» (Bild) bestand, musste man ordentlich Federn lassen. Die Reichweite fiel zunächst auf 4,08 Millionen, dann auf 3,19 Millionen Bundesbürger. Der Polittalk mit Frank Plasberg erzielte am späten Abend nur noch 5,5 Prozent bei den jungen Menschen.
Was RTL II seinen Zuschauern am Mittwochabend präsentiert, ist ein Armutszeugnis: Zunächst führte man eine bereits eine eingestellte Serie auf («Stargate»), die aber nur 0,94 Millionen Menschen anlockte. Danach war eine Wiederholung von «Stargate: Atlantis» zu sehen, die in der Zielgruppe aber nur erschreckende 5,4 Prozent Marktanteil holte. Mit «Smallville» saßen zu später Stunde nur noch 0,85 Millionen Zuseher vor den Fernsehschirmen, der Marktanteil belief sich hier auf ernüchternde 5,6 Prozent. Positive Werte verbuchte die VOX-Serie «Criminal Intent» (Bild), die bei den jungen Menschen immerhin 11,5 Prozent einfuhr. Auch «Standoff» holte mit neun Prozent bei den Werberelevanten einen tollen Marktanteil. Selbst kabel eins erreichte mit dem Spielfilm «Mut zur Wahrheit» keine negativen Werte: Die Produktion sahen 1,44 Millionen Zuschauer, das entsprach 7,2 Prozent Marktanteil bei den 14- bis 49-Jährigen.
• Neldel • Criminal Intent • hart aber fair
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