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Sat.1: «GSG 9» mies, «Nachrichten» stürzen ab

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Viele schlechte Nachrichten für Sat.1: Am Donnerstag lief es für den neuen alten Bällchensender nicht nach Plan - weder am Vorabend, noch in der Primetime.

Foto: Sat.1Das neue Design ist da, doch die meisten Probleme sind geblieben - allen voran am Donnerstagabend. Dort erzielte die Actionserie «GSG 9» auch in dieser Woche wieder nur katastrophale Einschaltquoten für Sat.1.

Nachdem schon vor sieben Tagen gerade einmal 6,5 Prozent der Werberelevanten dabei waren, musste sich der neue alte Bällchensender erneut über schlechte Quoten ärgern. Nur 0,76 Millionen 14- bis 49-Jährige sahen am Donnerstag zu und sorgten damit für entsprechend schwache 6,4 Prozent Marktanteil. Damit schnitt «GSG 9» sogar nur minimal besser ab als der zeitgleich im ZDF gezeigte «Bergdoktor» - das kann nun wirklich nicht das Ziel von Sat.1 gewesen sein. Im Gegensatz zum «Bergdoktor» blieben dann aber auch noch die Älteren aus, sodass die Sat.1-Serie nicht übr 1,53 Millionen Zuschauer und einen Marktanteil von 5,1 Prozent hinaus kam.




Und auch sonst verharrten die Marktanteile am Donnerstagabend im einstelligen Bereich - doch die Primetime war keinesfalls das einzige Problem des Berliner Senders. Denn die am Montag gestarteten neuen «Sat.1 Nachrichten» entwickeln sich bedenklich: Tag für Tag muss Anchor Peter Limbourg derzeit deutliche Einbußen hinnehmen. Von den bei der Premiere erreichten 2,36 Millionen Zuschauern waren am Donnerstag nur noch 1,48 Millionen übrig, der Marktanteil lag bei sehr schwachen 5,3 Prozent und fiel auch beim jungen Publikum mit 6,7 Prozent kaum besser aus.

Die «Tagesschau» erreichte zur gleichen Zeit übrigens 10,8 Prozent der 14- bis 49-Jährigen. Auf Limbourgs Team wartet daher noch ein steiniger Weg, ehe man das ARD-Urgestein überholen kann. Am Donnerstag war man von diesem Ziel jedenfalls so weit entfernt wie nie zuvor.

© AGF in Zusammenarbeit mit der GfK/TV Scope/media control. Zuschauer ab 3 Jahren und 14-49 Jahre (Vorläufige Daten), BRD gesamt/ Fernsehpanel D+EU Millionen und Marktanteile in %.
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