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Weihnachtsfilme landen schon vor den Feiertagen in der Mediathek

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Neue Märchen, eine österreichische Weihnachtskomödie und zwei weitere Fernsehfilme stehen bereits vor ihrer TV-Ausstrahlung zum Abruf bereit.

Wer sich die Weihnachtsfilme der ARD nicht erst an den Feiertagen ansehen möchte, kann bereits deutlich früher einschalten. Das Erste und die beteiligten Landesrundfunkanstalten stellen mehrere neue Produktionen vorab in die ARD Mediathek. Den frühesten Start hat «Prange 2 – Man ist ja jetzt Paar». Der 90-minütige NDR-Film steht ab dem 9. Dezember 2026 für ein Jahr in der ARD Mediathek bereit, während die lineare Ausstrahlung am 16. Dezember um 20.15 Uhr im Ersten erfolgt. Ein halbes Jahr nach seinem Liebesgeständnis an Silvester muss Ralf Prange (Bjarne Mädel) feststellen, dass eine Beziehung mit Dörte (Katharina Marie Schubert) auch ihre Schwierigkeiten mit sich bringt. Gleichzeitig meldet der neue Eigentümer seines Wohnhauses in Hamburg-Barmbek Eigenbedarf an. Prange wehrt sich gegen seinen Vermieter, gerät mit seinen Nachbarn aneinander und zieht sich schließlich vor Dörte in den Keller zurück. Dort entwickelt er gemeinsam mit Nachbar Horst (Olli Dittrich) Pläne, die das Chaos nur noch vergrößern.

Ab dem 15. Dezember folgt die österreichische Komödie «Aufputzt is' – Ein Weihnachtsdebakel». Der 93-minütige Film aus dem Jahr 2025 erzählt von Bauleiter Andi, gespielt von Gery Seidl, der kurz vor Weihnachten zwischen beruflichen Verpflichtungen und familiären Erwartungen aufgerieben wird. Während auf seiner Baustelle wichtige Türen fehlen, soll er für seine Frau Steffi (Marlene Morreis), die gemeinsame Familie und seine anspruchsvolle Schwiegermutter ein perfektes Weihnachtsfest organisieren. Zum Ensemble gehören außerdem Adele Neuhauser, Thomas Stipsits und Lisa Eckhart. Seidl war auch am Drehbuch beteiligt. In Österreich entwickelte sich der Film zu einem großen Kinoerfolg und erreichte nach Angaben des BR Platz zwei der erfolgreichsten heimischen Filme aller Zeiten. Das BR Fernsehen zeigt die Komödie am ersten Weihnachtsfeiertag um 22.00 Uhr. In der ARD Mediathek bleibt sie 30 Tage verfügbar.

Am 18. Dezember erscheint mit «Die Prinzessin aus Glas» eine neue Produktion der ARD-Märchenreihe «Sechs auf einen Streich». Erstmals steht darin ein tauber Hauptdarsteller im Mittelpunkt. Jason Giuranna verkörpert Hans, der gemeinsam mit seinem Vater und seinem Bruder Helmerich in einer Glasbläserwerkstatt lebt. Während sein Vater vor allem auf den temperamentvollen Helmerich setzt, werden Hans' besondere Fähigkeiten und seine Wahrnehmung zunächst unterschätzt. Als Prinzessin Anna (Olivia Papoli-Barawati) nach der Zurückweisung eines Heiratsantrags von einem mächtigen Herzog entführt und in einer gläsernen Hülle gefangen gehalten wird, macht sich auch Hans auf den Weg. Die 60-minütige Produktion entstand unter Federführung des MDR gemeinsam mit BR, hr und SR. Gedreht wurde an Schauplätzen in Thüringen. Das Märchen ist in der Mediathek auch mit Deutscher Gebärdensprache, Audiodeskription und Untertiteln verfügbar und bleibt dort fünf Jahre abrufbar. Die Fernsehpremiere erfolgt am 25. Dezember um 14.10 Uhr im Ersten.

Ebenfalls ab dem 18. Dezember können Zuschauer die zweiteilige Bestsellerverfilmung «Ein Ort, der sich Zuhause nennt» abrufen. Die beiden jeweils 90-minütigen Filme spielen im wilhelminischen Kaiserreich und erzählen von zwei Generationen selbstbewusster Frauen, die unterschiedliche Vorstellungen von ihrem Leben und ihrer Unabhängigkeit haben. Im Mittelpunkt stehen familiäre Erwartungen, gesellschaftliche Konventionen und der Wunsch nach Selbstbestimmung. Zur Besetzung gehören Petra Schmidt-Schaller, Helena von Have, Anna Bederke, Sarah Giese, Heino Ferch und Ludwig Trepte. Die Produktion von ARD Degeto Film, SWR, ORF und hr wird am 25. Dezember um 20.15 Uhr und 21.45 Uhr im Ersten ausgestrahlt.

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