Olli Dittrich wird 70 Jahre alt und die ARD nimmt den runden Geburtstag zum Anlass für ein ausführliches Porträt. Am Freitag, den 20. November, um 22.20 Uhr zeigt Das Erste den Dokumentarfilm «Die Kunst, Olli Dittrich zu sein» von Fritz Frey und Eric Friedler. In der ARD Mediathek bleibt die Produktion langfristig bis November 2031 abrufbar.
Im Mittelpunkt steht dabei nicht allein der bekannte Komiker mit seinen zahlreichen Figuren. Gemeinsam mit Dittrich reist das Kamerateam an prägende Orte seines Lebens und versucht herauszufinden, wer hinter den vielen Rollen steckt, die der Künstler im Laufe seiner Karriere angenommen hat. Die Dokumentation beginnt bei Dittrichs musikalischen Anfängen im Hamburg der 1970er-Jahre und zeichnet seinen Weg durch unterschiedliche Phasen der Unterhaltungsbranche nach. Dabei werden nicht nur die späteren Erfolge betrachtet. Auch berufliche Flops und psychische Krisen gehören zu der Geschichte, die Frey und Friedler erzählen.
Den großen Durchbruch brachte schließlich «RTL-Samstagnacht». Auch das Comedy-Musikduo Die Doofen und Dittrichs Kultfigur Dittsche werden ausführlich thematisiert. Fußball, Musik und vor allem die Fähigkeit zur Verwandlung ziehen sich dabei als wiederkehrende Motive durch das Porträt.
Dittrich ist im Laufe seiner Karriere in Hunderte unterschiedliche Charaktere geschlüpft – vom Imbissbuden-Philosophen bis zu seinen zahlreichen Parodien. «Die Kunst, Olli Dittrich zu sein» will deshalb nicht nur bekannte Stationen noch einmal erzählen, sondern hinter die Figuren blicken und den Menschen zeigen, der seit Jahrzehnten die deutsche Comedy-Szene mitprägt. Für die Redaktion beim NDR zeichnet Marc Brasse verantwortlich.







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