Fast genau ein Jahr nach der Ankündigung kommt «Frau ohne Namen» ins Fernsehen. Das Erste zeigt den NDR-Thriller am Mittwoch, 14. Oktober, um 20.15 Uhr im Rahmen des „FilmMittwoch im Ersten“. Anschließend bleibt die Produktion bis zum 14. Oktober 2027 in der ARD Mediathek abrufbar.Marleen Lohse spielt die Psychologin Dr. Marlene Nielsen, die auf die Deutung sogenannter Mikroexpressionen spezialisiert ist. Die Hamburger Polizei zieht sie als externe Beraterin zu einem vermeintlich eindeutigen Notwehrfall hinzu. Eine Frau hat ihren Angreifer mit einem Messer tödlich verletzt, und sogar eine Videoaufnahme scheint den Ablauf zu belegen. Da die mutmaßlich Angegriffene beharrlich schweigt, soll Nielsen deren Identität feststellen.
In der Mimik der von Sara Hjort Ditlevsen gespielten Unbekannten erkennt die Psychologin jedoch Hinweise auf eine absichtliche Tötung. Bei der Polizei findet ihre Vermutung keinen Rückhalt, da es dafür keine belastbaren Beweise gibt. Nielsen beginnt deshalb auf eigene Faust zu ermitteln und stellt damit die scheinbar eindeutige Geschichte hinter der tödlichen Messerattacke infrage.
Neben Lohse und Ditlevsen gehören Serkan Kaya, Stephan Kampwirth, Antonia Breidenbach, Vibeke Hastrup, Pablo Striebeck und Meral Perin zum Ensemble. Anne-M. Keßel schrieb das Drehbuch nach einer gemeinsamen Idee mit Lynda Bartnik und Marleen Lohse. Lynn Oona Baur führte Regie, Fee Strothmann verantwortete die Kamera und Meredi komponierte die Musik. Ob «Frau ohne Namen» als Einzelstück geplant ist oder bei Erfolg den Ausgangspunkt für weitere Filme bilden könnte, bleibt weiterhin offen.







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