Kanzler Merz beendete in der vergangenen Woche seinen Sommerurlaub und besuchte ein Waldbrandgebiet in NRW. Unter Pfiffen trat der Politiker vor die Mikrofone. Wenig überraschend, da es durchaus kompliziert sein dürfte, den Zuhörern vor Ort in einem Waldbrandgebiet zu erklären, weswegen der Klimawandel in der bundesweiten Politik so ins Hintertreffen gerät. Pünktlich - oder wahrscheinlich eher zufällig - zum Rückkehren des Kanzlers kommt der Polit-Talk von und mit «Caren Miosga» zurück in das Programm des Ersten. Warum wahrscheinlich zufällig? Thematisch ging es gar nicht um Merz, Klimawandel oder Waldbrand - das Thema war «Ist die Brandmauer noch zu halten?» und damit mehr oder minder die AfD und die Landtagswahl in Sachsen-Anhalt.Vor im Schnitt 2,14 Millionen Zuschauern kamen Armin Laschet, Christian Friedel, Valerie Schönian und Christian Stecker zu Wort - es ergab sich eine Quote von 11,8 Prozent für das Erste. Von dieser Gesmatreichweite konnten 0,27 Millionen Zuschauer der Altersklasse 14 bis 49 zugesprochen werden, womit eine Quote von 8,0 Prozent an diesem speziellen Markt möglich war. «Caren Miosga» holte mit ihrer letzten Show am 07. Juni 1,98 Millionen Zuschauer ab, davon waren 0,27 Millionen den Jüngeren zuzusprechen. Das waren 11,4 und 8,4 Prozent an den Märkten.
Zuvor befeuerte gewohnt start die sommerliche «Tatort»-Wiederholung die Primetime im Ersten. Ab 20:15 Uhr waren beim «Tatort: Trotzdem» 4,47 Millionen Zuschauer dabei, die Quote lag hier bei 20,8 Prozent am Gesamtmarkt. Den 14- bis 49-Jährigen konnten hiervon 0,43 Millionen Zuschauer zugesprochen werden, damit ergab sich eine Quote von 12,1 Prozent am entsprechenden Markt.







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