Trotz der Bedrohung durch künstliche Intelligenz entwickelt sich das Unternehmen weiterhin hervorragend. Wie das Unternehmen aus dem kalifornischen Mountain View am Mittwochabend mitteilte, stieg der Umsatz im zweiten Quartal 2026 auf 119,796 Milliarden US-Dollar – ein Plus von starken 24 Prozent. Im April, Mai und Juni 2025 wurden 96,428 Milliarden US-Dollar umgesetzt. Der Gewinn vor Steuern kletterte von 33,933 auf 138,753 Milliarden US-Dollar und das Nettoeinkommen von 28,196 auf 112,107 Milliarden US-Dollar. Der massive Anstieg des Vorsteuergewinns ist jedoch kein Ausdruck einer sprunghaften Verbesserung des operativen Geschäfts. Verantwortlich hierfür ist ein einmaliger Bewertungsgewinn: Alphabet verbuchte im zweiten Quartal knapp 99 Milliarden US-Dollar an nicht realisierten Kursgewinnen auf Aktienbeteiligungen. Das operative Ergebnis legte zwar ebenfalls kräftig um 30 Prozent zu, machte aber lediglich rund zehn Milliarden Dollar des Gewinnanstiegs aus.
Die künstliche Intelligenz Gemini verbucht zwar 950 Millionen monatlich aktive Nutzer, allerdings schreibt die Sparte der Alphabet-level activities, die ihr zugerechnet wird, weiterhin hohe Verluste. Der Verlust sank von 3,372 auf 5,789 Milliarden US-Dollar. Die Google-Suche hingegen wuchs weiter: Der Umsatz verbesserte sich von 54,190 auf 63,271 Milliarden US-Dollar und die YouTube-Werbung von 9,796 auf 11,055 Milliarden US-Dollar. Das Google Network stagnierte mit 7,303 Milliarden US-Dollar; im Vorjahr wurden noch 7,354 Milliarden US-Dollar verbucht. Die Google-Plattformen, -Abos und -Dienste wuchsen von 11,203 auf 12,911 Milliarden US-Dollar. Hierzu zählt auch YouTube Premium. Der gesamte Google-Bereich verbesserte sich von 82,543 auf 94,540 Milliarden US-Dollar und der Gewinn stieg von 33,063 auf 39,544 Milliarden US-Dollar. Der Umsatz der Google-Cloud stieg von 13,624 auf 24,768 Milliarden US-Dollar, der Gewinn verbesserte sich von 2,826 auf 8,814 Milliarden US-Dollar. In den Vereinigten Staaten von Amerika stieg der Umsatz in den Monaten April, Mai und Juni gegenüber dem Vorjahreszeitraum von 46,063 auf 60,846 Milliarden US-Dollar. In Europa und Afrika stieg der Umsatz von 28,262 auf 32,501 Milliarden US-Dollar. In Asien und im Pazifikraum kletterte der Umsatz von 16,480 auf 19,317 Milliarden US-Dollar. Aufgrund von Kursschwankungen ist dies allerdings sogar ein Verlust. In den übrigen amerikanischen Staaten verbesserte sich der Umsatz von 5,735 auf 7,026 Milliarden US-Dollar.







EU-Kommission genehmigt Warner-Paramount-Fusion

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