Mit viel Humor und Einfühlungsvermögen erzählt Garfinkel von seinen Erfolgen und Misserfolgen bei dem Versuch, sich selbst zu einem besseren Menschen.
Mahatma Gandhi wurde am 2. Oktober 1869 in Indien geboren. Er galt als eine Art Heiliger. Die Menschen gaben ihm den Namen "Große Seele". Gandhi setzte sich mit Leib und Seele für sein Geburtsland Indien ein. Er verfolgte das Ziel, dass sich das Land von der Kolonialmacht Großbritannien befreien konnte. Gandhi kämpfte ohne Waffen und ohne Gewalt. Einen Tag vor Weihnachten im Jahr 1919 rief Mahatma Gandhi seine Landsleute zum Widerstand auf. Doch sein Kampf war ungewöhnlich. Ein Generalstreik sollte das Problem lösen. Staatsbedienstete hörten auf zu Arbeiten, die Kinder gingen nicht zur Schule und alle Städte wurden dazu aufgerufen in den Sitzstreik zu treten. Das Symbol des Kampfes wurde das Spinnrad. Es stand sinnbildlich für die Befähigung der Inder, sich selbst mit Kleidung zu versorgen. Sie benötigten keinen englischen Hemden und Hosen. Der Höhepunkt der friedlichen Revolution fand am 12. März 1930 statt. Hundertausende Inder folgten einem 400 Kilometer Marsch an Meer. Die Briten schlugen gewaltsam den Kampf nieder. Gandhi und seine Gefolgschaft schlugen nicht zurück. Mahatma Gandhi landete mehrfach im Gefängnis. 1947 war es endlich soweit. Großbritannien entlässt das indische Volk in ihre Unabhängigkeit. 1948 wurde Gandhi in Neu Delhi erschossen. 

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