Streik: Das Erste kann «Live nach Neun» nicht senden

Der Sender musste auf ein Best-Of vergangener Ausgaben zurückgreifen.

Mitarbeiter des WDR, der Regional- und Landesstudios sowie des ARD ZDF Deutschlandradio Beitragsservices streiken. Dazu hatte die Gewerkschaft ver.di aufgerufen. Der Streik hatte schon am Mittwoch erste Auswirkungen auf das Programm im Ersten, da das «Morgenmagazin» nur bis 8.30 Uhr live gesendet werden konnte. Die letzte halbe Stunde war eine Wiederholung. Am Donnerstag nun entfiel die Vormittags-Sendung «Live nach Neun» im Ersten im klassischen Sinne.

In den eingeplanten 50 Minuten Sendezeit musste Das Erste ein Best-Of alter Ausgaben senden. Im Streik befinden sich übrigens nicht nur Journalisten, sondern auch Kameraleute, Regisseure oder Cutter. Bestreikt werden Redaktionen in Aachen, Bielefeld, Bonn, Duisburg, Düsseldorf, Dortmund, Essen, Köln, Münster, Siegen und Wuppertal.

Noch nicht bestätigt, aber wahrscheinlich ist, dass es im Laufe des Donnerstags weitere Programmänderungen geben wird. So dürfte es für die «Lokalzeit» wohl schwer werden, eine tagesaktuelle Ausgabe auf die Beine zu stellen.
22.08.2019 10:56 Uhr Kurz-URL: qmde.de/111631
Manuel Weis

super
schade

55 %
45 %

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• Live nach Neun • Morgenmagazin • Lokalzeit


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