Die Nachmittags-Serien laufen mindestens noch zweieinhalb Jahre. Innerhalb der ARD-Gremien sei die Entscheidung auf breiten Rückhalt gestoßen.
Quotentechnisch zuletzt leicht unter Druck geraten waren die beiden nachmittäglichen ARD-Telenovelas «Sturm der Liebe» und «Rote Rosen». Beide aber haben nachwievor noch ein gewisses Polster, um selbst in schwächeren Phasen noch über dem Senderschnitt zu verbleiben. Sorgen um ihre Lieblinge müssen sich Fans beider Formate nun nicht mehr machen. Am Donnerstag haben ARD-Gremium einen Beschluss der ARD-Fernsehprogrammkonferenz zugestimmt und somit die langrfristige Zukunft beider Dailys gesichert. Die Bestellung wurde sowohl bei «Sturm der Liebe» als auch bei «Rote Rosen» um je 400 Folgen erweitert.
Für die Macher ein wichtiger Beschluss, weil sie somit ganz langfristig Schauspieler anfragen und Geschichten entwickeln können. «Rote Rosen», eine Serie, die besonders Frauen über 40 Jahre im Fokus hat, ist eine Produktion der Studio Hamburg Serienwerft. «Sturm der Liebe» kommt von Bavaria Fiction. 12,7 Prozent Marktanteil insgesamt holte «Rote Rosen» im ersten Quartal 2019 bei den Zuschauern ab drei Jahren im Schnitt, 13,7 Prozent interessierten sich für die Geschichten am „Fürstenhof“, dem Ankerpunkt von «Sturm der Liebe». 

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