Erst kürzlich gab der Schauspieler und Komiker bekannt, durch die 91. Verleihung der Academy Awards zu führen.
Eines kann Kevin Hart niemand nehmen: Er war länger der amtierende Oscar-Moderator in spe als «La La Land» der aktuelle Gewinner in der Kategorie 'Bester Film'. Doch dieser Umstand rüttelt nichts daran, dass sich die Academy of Motion Picture Arts & Sciences sowie der die Oscar-Verleihung ausstrahlende Sender ABC nach einem Ersatz für Kevin Hart umschauen müssen. Nur kurze Zeit, nachdem der Schauspieler und Komiker verkündete, durch die 91. Oscars zu führen, wirft er diesen Job nämlich wieder hin. Grund dafür: Seit seiner Verkündung, 2019 als Oscar-Gastgeber zu fungieren, geriet Kevin Hart sowohl in den sozialen Netzwerken als auch bei vielen Webportalen in Kritik.I have made the choice to step down from hosting this year's Oscar's....this is because I do not want to be a distraction on a night that should be celebrated by so many amazing talented artists. I sincerely apologize to the LGBTQ community for my insensitive words from my past.
— Kevin Hart (@KevinHart4real) 7. Dezember 2018
I'm sorry that I hurt people.. I am evolving and want to continue to do so. My goal is to bring people together not tear us apart. Much love & appreciation to the Academy. I hope we can meet again.
— Kevin Hart (@KevinHart4real) 7. Dezember 2018


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Es gibt 7 Kommentare zum Artikel
07.12.2018 17:40 Uhr 5
07.12.2018 17:53 Uhr 6
Ich mutmaße, dass Hart sich ungewollt selber den Todesstoß versetzt hat. In zwei Schüben. Erst, indem er erst über Instagram mitteilt, man solle doch einfach so glücklich sein wie er, statt nach Ärgernissen zu suchen. Das ist eine so ungelenke Nicht-Entschuldigung, dass es kaum auf eine Kuhhaut passt. Schub zwei war dann der nächste Instagram-Post, in dem er in einem Video sagt, die Academy wolle, dass er sich entschuldigt, doch er sähe es nicht ein.
Ich denke, dass ihn dann die Academy gekickt hat, und man ihm zur Ehrenrettung einräumte, es als seine Entscheidung darzustellen. Im Rücktrittstweet entschuldigt sich Hart ja dann auch plötzlich. Da wurde wohl das PR-Team wach und hat ihn zur Vernunft gebracht.
Hätte Hart sich einfach direkt entschuldigt und erklärt, ich würde mutmaßen, dass es dann für ihn glimpflich ausgegangen wäre. Die beiden Insta-Posts waren in ihrer kurzen Zeit ja noch mehr Branchentalk als die wieder rausgekramten Gags, "Gags" und Tweets zuvor.
07.12.2018 18:54 Uhr 7
Ich mein, ich vertrete nun auch nicht seine Aussagen. Nur wird mir das "mit Finger auf Leute zeigen" mittlerweile schlicht zu viel. Es werden Dinge rausgekramt, die Jahre, manchmal Jahrzehnte zurückliegen, um eine geheuchelte Wertevorstellung zu verteidigen. Wir reden hier von Hollywood. Wie groß mag hier der hochgerechnete, prozentuale Unterschied von Drogenmissbrauch, Alkoholismus und sonstigen Straftaten, gegenüber der restlichen Gesellschaft sein? Wenn man nach den Oscars, die Leute in einen Becher pinkeln lässt, weisen wohl 80% der Proben, Drogenbefunde auf. Und diese völlig verdrehte Gesellschaft macht sich auf, den Moralapostel zu spielen, wo man sich nun untereinander 10 Jahre alte Äußerungen vorwirft. Das finde ich eben lächerlich.