Die Lage in Kairo hat sich am späten Nachmittag noch einmal zugespitzt. Die Gewalt in Ägypten flammt immer wieder auf, Randalierer sollen Villen und Banken geplündert haben, auch ein SOS Kinderdorf wurde überfallen. Anhänger des Präsidenten Mubarak machen Berichten des Senders Al Arabija zufolge inzwischen sogar gezielt Jagd auf Journalisten. Angeblich planen sie die Stürmung der Hotels, in der die Reporter untergebracht sind. Am Donnerstagnachmittag erklärte N24-Reporter Steffen Schwarzkopf bereits, dass seinem Team sämtliche Kameras abgenommen wurden. Er meldete sich via Skype.
„Wir verlassen uns auf die Einschätzungen unserer Leute vor Ort was die Gefahrenlage angeht“, sagt Kloeppel. Und die ist momentan anscheinend noch nicht ganz extrem. „Es sind keine massiven Übergriffe auf unser Team erfolgt – wollen wir hoffen, dass es so bleibt“, so der Moderator von «RTL Aktuell». Anders als den Kollegen wurden den RTL-Reportern ihre Kameras noch nicht abgenommen. „Wir sind weiterhin im Besitz unseres Equipments und schalten Antonia Rados und die Kollegen per Telefon bzw Satellitenleitung,“ bestätigte Kloeppel gegenüber Quotenmeter.de.• Kairo
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