Zum Auftakt am 16. September sah es zunächst noch ok aus: 1,29 Millionen Zuschauende schalteten ein, was einem Marktanteil von 6,9 Prozent entsprach. Bei den 14- bis 49-Jährigen wurden 0,30 Millionen Interessierte und 9,0 Prozent gemessen. Gerade für eine große Showproduktion, die noch dazu früher ein derartiger Hit war, ist das natürlich kein wirklich überzeugender Wert gewesen, aber man konnte sich über Wasser halten.

Eine Woche später zeigte sich ein gemischtes Bild. Während die Gesamtreichweite am 23. September auf 1,02 Millionen zurückging und der Marktanteil auf blasse 5,5 Prozent sank, legte die Sendung bei den Jüngeren sogar zu. Hier wurden 0,32 Millionen Interessierte und ein Marktanteil von immerhin mal wieder zweistelligen 10,4 Prozent erreicht – zugleich der höchste Wert der gesamten Staffel in dieser Altersklasse.
Dieser Aufschwung blieb folglich eine Momentaufnahme. Am 30. September fiel die Reichweite bei den 14- bis 49-Jährigen auf 0,20 Millionen zurück, der Marktanteil sank auf erschreckend schwache 6,5 Prozent. Auch insgesamt blieb die Show mit einer Million Zuschauern und 5,5 Prozent auf einem überschaubaren Niveau.

Im Oktober setzte sich die wechselhafte Entwicklung fort. Am 7. Oktober wurden 1,03 Millionen Zuschauer und 5,4 Prozent insgesamt ermittelt. Bei den Jüngeren standen 0,23 Millionen und 6,7 Prozent zu Buche – man verharrte entsprechend auf sorgenvoller Flughöhe. Eine Woche später verbesserte sich der Gesamtmarktanteil leicht auf 5,9 Prozent, während die Reichweite mit 1,03 Millionen unverändert blieb. Auch bei den 14- bis 49-Jährigen ging es mit 0,21 Millionen und 7,4 Prozent etwas aufwärts, ohne dabei in zufriedenstellende Sphären vorzudringen.
Erst das Staffelfinale am 21. Oktober sorgte wieder für einen etwas merklicheren Ausschlag nach oben: 1,33 Millionen Zuschauer bedeuteten die höchste Gesamtreichweite der Staffel, der Marktanteil kletterte auf passable 7,2 Prozent. Bei den Jüngeren wurden 0,29 Millionen und mäßige 9,3 Prozent erreicht. Dass damit bereits einer der besseren Abende der Marke in letzter Zeit zustande kam, spricht eigentlich Bände.
Im Durchschnitt kam «The Masked Singer» auf 1,12 Millionen Zuschauer und einen Marktanteil von mittelprächtig hinnehmbaren 6,1 Prozent – für den gerade beim Gesamtpublikum massiv angeschlagenen ProSieben-Schnitt schon überdurchschnittlich. Bei den 14- bis 49-Jährigen standen 0,26 Millionen und enttäuschende 8,2 Prozent zu Buche. Das ist für eine aufwendige Primetime-Show kein überzeugendes Ergebnis, zumal die Staffelmitte mit sechs und sieben Prozent richtig tiefe Sorgenfalten auf die Stirn trieb. Besonders die wiederholten Rückgänge bei den jüngeren Zuschauern wiegen also schwer. Ob sich der einstige Überflieger für die Unterföhringer im nächsten Jahr also wirklich noch rentiert, erscheint zumindest fraglich.







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