Bavaria Fiction und Engizek Films haben am 15. Oktober die Dreharbeiten zu «The Munich Billionaire» (Arbeitstitel) begonnen. Das Projekt verbindet zwei unterschiedliche Erzählformate: eine 50-teilige Vertical-Serie im Hochkantformat 9:16 sowie eine rund 90-minütige Langfilmfassung im klassischen 16:9-Format. Beide Versionen werden von Beginn an gemeinsam entwickelt und an verschiedenen Schauplätzen in München produziert. Die Vertical-Episoden sollen weltweit über die Plattform 9n16.com veröffentlicht werden, während die Filmfassung separat international vermarktet wird. Ein Veröffentlichungstermin steht noch nicht fest.Im Mittelpunkt der Romantic Dramedy steht die 30-jährige Sophia Hartmann (Barbara Elisabeth Bühl), Erbin einer wohlhabenden Münchner Unternehmerfamilie. An ihrem Geburtstag muss sie bis Mitternacht einen Verlobten benennen und innerhalb von 28 Tagen heiraten, andernfalls fällt das Familienvermögen an eine Stiftung. Statt des vorgesehenen Milan Varga (Vladimir Korneev) entscheidet sie sich spontan für den vermeintlichen Kellner Murat Durmaz (Klemens Valentino Laumer). Was Sophia nicht ahnt: Hinter dem zurückhaltenden Mann verbirgt sich der öffentlichkeitsscheue Tech-Milliardär Kaan Yilmaz. Weitere Rollen übernehmen unter anderem Marcus Grüsser, Anne Alexander-Sieder, Lars Krone, Ercan Durmaz und Dionne Wudu.
Die Idee und das Drehbuch stammen von Ekrem Engizek, der zugleich als Produzent fungiert. André Siebert übernimmt Regie und Schnitt, Michael Hilscher ist Executive Producer. Engizek betont, dass Vertical Fiction eine eigene Dramaturgie, Bildsprache und Erzählgeschwindigkeit benötige und deshalb nicht einfach als gekürzter Spielfilm verstanden werden dürfe. Für Bavaria Fiction ist das Projekt auch ein Test neuer Produktionsmodelle. „Wir wollen Erfahrungen sammeln, Produktionsprozesse weiterentwickeln und dabei zeigen, dass Innovation und hohe Qualitätsansprüche Hand in Hand gehen“, erklärt Sascha Ommert, Head of Production bei Bavaria Fiction.







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