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«The Child»: Netflix verfilmt bewegenden Roman über eine Familientragödie

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Belén Cuesta und Karra Elejalde spielen die Hauptrollen in Mariano Barrosos neuem Drama über Verlust, Trauer und familiären Zusammenhalt. Der Film startet zunächst im Kino und Ende November bei Netflix.

Eine Tragödie im Baskenland des Jahres 1980 bildet den Ausgangspunkt des neuen Netflix-Films «The Child». Regisseur und Drehbuchautor Mariano Barroso hat den gleichnamigen Roman von Fernando Aramburu verfilmt und erzählt darin von einer Familie, deren Leben durch den Tod eines neunjährigen Jungen aus den Fugen gerät. Netflix hat nun den offiziellen Trailer veröffentlicht. Der Film kommt am 13. November 2026 zunächst in die Kinos und wird ab dem 27. November beim Streamingdienst verfügbar sein.

Im Mittelpunkt der Handlung stehen Mariaje und Nicasio, gespielt von den spanischen Schauspielern Belén Cuesta und Karra Elejalde. Als im Oktober 1980 bei einer Gasexplosion in einer baskischen Stadt mehrere Kinder ums Leben kommen, verlieren die beiden ihren Sohn beziehungsweise Enkel Nuco. Das Unglück erschüttert nicht nur die betroffenen Familien, sondern die gesamte Gemeinde und sorgt in ganz Spanien für Bestürzung. Für Mariaje und Nicasio beginnt ein schwieriger Weg, auf dem sie lernen müssen, mit dem Verlust umzugehen.

Dabei reagieren Mutter und Großvater auf völlig unterschiedliche Weise. Während Mariaje versucht, ihr Leben nach der Katastrophe wieder aufzubauen, weigert sich Nicasio zunächst, den Tod seines Enkels anzuerkennen. Ihre gegensätzlichen Formen der Trauer prägen das Verhältnis der beiden und machen deutlich, wie unterschiedlich Menschen auf einen einschneidenden Verlust reagieren können. Die Geschichte verbindet eine fiktive Familienhandlung mit einem tatsächlichen Unglück.

„Erst wenn man mit einer Extremsituation konfrontiert ist und die Notwendigkeit besteht, sie zu überwinden, entdeckt man seine wahre Stärke“, erklärt Mariano Barroso. „Darum geht es in «The Child»: um die Notwendigkeit, das Unzerstörbare in uns selbst zu finden.“ Der Filmemacher, der unter anderem für «Todas las mujeres» und «La línea invisible» bekannt ist, zeichnet sowohl für die Regie als auch für das Drehbuch verantwortlich.

Mit Belén Cuesta und Karra Elejalde stehen zwei mit dem spanischen Filmpreis Goya ausgezeichnete Schauspieler vor der Kamera. Cuesta war unter anderem in «Haus des Geldes» und «Der endlose Graben» zu sehen, während Elejalde durch Filme wie «Spanish Affair» und «While at War» bekannt wurde. Zum weiteren Ensemble gehören Pep Ambròs, Raquel Ferri, Joan Solé und der junge Schauspieler Alex Infantes.

Produziert wird «The Child» von Mariano Barroso gemeinsam mit Rafael Portela von Umea Films. Für Barroso ist es eine weitere Literaturadaption, nachdem er für «Todas las mujeres» zusammen mit Alejandro Hernández den Goya für das beste adaptierte Drehbuch gewonnen hatte. Mit seinem neuen Film widmet er sich nun einer Geschichte, in der weniger das Unglück selbst als vielmehr dessen langfristige Auswirkungen auf die Hinterbliebenen im Vordergrund stehen.


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