Am 3. August startete die zweite Staffel mit 0,96 Millionen Zuschauern und 5,3 Prozent beim Gesamtpublikum. Bei den 14- bis 49-Jährigen wurden 0,33 Millionen und klar heitere 11,8 Prozent gemessen, die den zunächst enttäuschenden Eindruck der weit einstelligen vorläufigen Quoten wettmachen konnten.

Eine Woche später fiel die Reichweite etwas zurück. Die nächste Folge kam am 10. August auf 0,93 Millionen Zuschauer und 5,1 Prozent insgesamt. Bei den 14- bis 49-Jährigen wurden 0,28 Millionen und solide 9,1 Prozent erreicht. Damit blieb die Sendung zwar weiterhin im Bereich einer spürbaren Nachgewichtung, trotzdem langte es von nun an aber nicht mehr zu zweistelligen Werten.
Noch deutlicher wurde die abnehmende Tendenz am 17. August: Die nächste Ausgabe erreichte nur 0,88 Millionen Zuschauer und 4,4 Prozent beim Gesamtpublikum. Die jüngere Altersklasse kam auf 0,29 Millionen und 8,7 Prozent. Am 24. August konnte sich «Villa der Versuchung» wieder etwas erholen. Die Folge erreichte 1,01 Millionen Zuschauer und damit erstmals in diesem Abschnitt wieder die Millionenmarke. Der Gesamtmarktanteil lag bei akzeptablen 5,0 Prozent. Auch bei den 14- bis 49-Jährigen ging es auf 0,32 Millionen und 9,0 Prozent nach oben.

Eine Woche später bestätigte die Ausgabe dieses Niveau weitgehend, ließ aber im Anteil wieder etwas nach: 1,00 Millionen Zuschauer und 5,0 Prozent insgesamt standen 0,30 Millionen und passable 8,8 Prozent bei den Jüngeren gegenüber. Damit schien die Sendung zunächst wieder eine gewisse Stabilität gefunden zu haben.
Im September setzte sich diese Stabilität allerdings nicht vollständig fort. Die Ausgabe am 7. September markierte mit 0,86 Millionen Zuschauern und 4,3 Prozent beim Gesamtpublikum den schwächsten Wert der regulären 20.15-Uhr-Ausgaben. Auch bei den 14- bis 49-Jährigen ging es deutlich nach unten: 0,22 Millionen und durchwachsene 6,5 Prozent bedeuteten den Tiefpunkt der hier betrachteten regulären Folgen – wohlgemerkt inklusive der zusätzlichen Aufschläge.
Am 14. September folgte mit 0,96 Millionen Zuschauern und 4,9 Prozent wieder eine gewisse Erholung. Bei den Jüngeren wurden 0,27 Millionen und immerhin passable 8,3 Prozent erreicht. Aber die Folge am 21. September konnte dieses Niveau vor allem bei den Jüngeren nicht ganz halten: Mit 0,92 Millionen Zuschauern und 4,5 Prozent blieb die Sendung unter der Millionenmarke. Bei den 14- bis 49-Jährigen standen 0,26 Millionen und mittelmäßige 7,5 Prozent zu Buche.
Erst die letzte reguläre Ausgabe am 28. September setzte wieder einen stärkeren Akzent: 1,02 Millionen Zuschauer und 4,8 Prozent wurden insgesamt gemessen, bei den Jüngeren 0,35 Millionen und schöne 9,8 Prozent. Reichweitenmäßig war es sogar der höchste Wert bei den 14- bis 49-Jährigen im gesamten betrachteten Abschnitt.
Interessant ist schließlich die zweite Ausgabe des 28. September. Durch die deutlich kürzere Laufzeit und den späten Sendeplatz ab 22.48 Uhr kam der Nachklapp auf 0,76 Millionen Zuschauer, erzielte aber aufgrund der kleineren Gesamt-TV-Nutzung einen starken Marktanteil von 6,8 Prozent. Bei den 14- bis 49-Jährigen wurden 0,23 Millionen und sogar starke 12,8 Prozent erreicht. Der Marktanteil ist damit der beste Wert des gesamten Blocks, lässt sich aber nur bedingt direkt mit den regulären 20.15-Uhr-Folgen vergleichen.
Über alle vorliegenden Ausgaben hinweg erreichte «Villa der Versuchung» mit seiner zweiten Runde 0,93 Millionen Zuschauer und 5,0 Prozent beim Gesamtpublikum. Im Vergleich zur ersten Staffel baute man etwas ab – sie hielt sich noch ein Stück über der Millionen-Schwelle. Bei den 14- bis 49-Jährigen wurden 0,28 Millionen und gute 8,9 Prozent erzielt. Das ergibt für SAT.1 noch eine ordentliche, aber keineswegs euphorische Bilanz. Unter dem Strich gingen etwa drei Prozent-Punkte verloren (Staffel eins: 11,8 Prozent) und 0,15 Millionen jüngere Zuschauende (Staffel eins: 0,44 Millionen).
Auffällig ist vor allem die nachlassende Entwicklung innerhalb des Verlaufs: Nach den zunächst wirklich guten Werten gingen die Zuschläge durch die Nachgewichtung zur Mitte der Staffel zurück. Parallel dazu ließ auch die On-Demand-Nutzung der Programmmarke nach – von mehr als 0,60 Millionen Kontakten auf rund 0,40 Millionen. Nicht nur im Vergleich zum Premieren-Durchlauf schienen die Dynamiken in der Villa im Schnitt weniger verfangen zu haben, sondern auch in Relation zu den erfolgreichsten Reality-Brands bei RTL+, in deren Vergleich die Sat.1-Sendung deutlich abreißen lassen musste.







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