Vermischtes

Sophie Rois kehrt nach 15 Jahren zum «Polizeiruf 110» zurück

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⁠Die Dreharbeiten zu „Schmerzgrenze“ sind abgeschlossen. Der neue rbb-Krimi beschäftigt sich mit illegalem Organhandel zwischen Deutschland und Polen.

Die Dreharbeiten zum neuen rbb-«Polizeiruf 110» „Schmerzgrenze“ sind abgeschlossen. Seit dem 2. September 2026 wurde in Bad Freienwalde und Berlin gedreht. Eine besondere Rückkehr gibt es dabei für Sophie Rois: Sie schlüpft erneut in die Rolle der Tamara Rusch, die bereits 2012 im „Die Gurkenkönigin“ zu sehen war. Die Ausstrahlung des neuen Falls ist für 2027 im Ersten vorgesehen.

Im Mittelpunkt steht der Tod von Walter Kiesslich. Die Leiche des Patienten einer Reha-Klinik in Bad Freienwalde wird in einem nahegelegenen Moor entdeckt. Narben einer Organtransplantation sorgen dafür, dass neben dem deutsch-polnischen Kommissariat auch das LKA Brandenburg die Ermittlungen aufnimmt. Tamara Rusch ist bereits einem Netzwerk auf der Spur, das illegalen Organhandel zwischen Deutschland und Polen betreibt. Während Rusch von außen ermittelt, checkt Karl Rogov, gespielt von Frank Leo Schröder, als verdeckter Ermittler in der Reha-Klinik ein. Unter dem Namen Eddie Kaliske versucht er herauszufinden, was die anderen Patienten über den Toten wissen. Dabei trifft er unter anderem auf Karina Lenz, Normen Wendt und Lars Schulze, die von Linda Belinda, Marko Dyrlich und Kai Schumann verkörpert werden. Schnell stellt sich heraus, dass Kiesslich nicht im Moor ums Leben kam. Der ehemalige Sportarzt starb im Schwimmbad der Klinik – obwohl er als sehr guter Schwimmer galt. Gleichzeitig stößt Rusch auf eine bislang unbekannte familiäre Verbindung: Der Klinikmitarbeiter Clemens Dahlmann, gespielt von Matthias Lier, war Kiesslichs Neffe. Selbst die Chefärztin Dr. Kühne, dargestellt von Inka Friedrich, soll davon nichts gewusst haben. Kiesslichs Schwester Sabine Dahlmann, gespielt von Rita Feldmeier, erklärt wiederum, dass ihr Bruder kein Familienmensch gewesen sei. In den vergangenen Jahren habe er weder zu ihr noch zu seinem Neffen Kontakt gehabt. Für Rusch und Rogov stellt sich damit nicht nur die Frage nach dem Motiv für den Mord. Sie müssen auch klären, ob Kiesslich tatsächlich wegen seiner Organe sterben musste und welche Verbindung zur mutmaßlichen Organhandelsstruktur besteht.

⁠Zum weiteren Ensemble gehören Robert Gonera, Klaudiusz Kaufmann, Tomek Nowicki und Johanna Asch. Das Drehbuch zu „Schmerzgrenze“ stammt von Mike Bäuml und Tomasz Rudzik, Regie führte Felix Karolus. Gedreht wurde unter anderem in der Fachklinik und an der Kurfürstenquelle in Bad Freienwalde sowie in Berlin. Die DOKFILM GmbH produziert den „Schmerzgrenze“ im Auftrag des Rundfunk Berlin-Brandenburg für die ARD. Produzent ist Frank Schmuck, als Producerin fungiert Juliane Mieke. Die Redaktion beim rbb verantwortet Daria Moheb Zandi.

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