VOX findet für einen schmackhaften Freitagabend einfach nicht die richtigen Zutaten oder Gewürze. Nahezu das gesamte Jahr über lief am Freitag beim Sender mit der roten Kugel zur Primetime «Goodbye Deutschland!» - mal als «Liebe bis ans Ende der Welt», mal als «Mit dem September verabschiedete VOX das Trettl-Experiment und wollte mit «Auswanderer sucht Liebe» ein gar neues Format testen. Der Freitag war jedoch recht schonungslos - oder das Format schlicht schlecht. Die Reichweiten gingen von 0,52 und 0,13 Millionen Umworbenen harsch runter auf 0,39 Millionen und 0,10 Millionen Werberelevante. Daher wurde die Show mit 1,5 Prozent Marktanteil gesamt und 3,1 Prozent am Zielgruppen-Markt ebenfalls verabschiedet. Und damit gab es die Rückkehr zu «Goodbye Deutschland!» am 25. September. Mit einer Ausgabe «Liebe bis ans Ende der Welt» lief der erste Abend mit 0,59 Millionen Zuschauer sogar recht vielversprechend, eine Quote von 3,0 Prozent oder mehr hatte man seit Ende Mai bei VOX am Freitagabend nicht mehr erreicht. Die Zielgruppe spielte mit 0,17 Millionen und 6,1 Prozent ebenfalls mit.
Und damit angekommen beim VOX-Problem - denn «Goodbye Deutschland!» ist schlichtweg keine Lösung für das Freitag-Problem. Schon in der zweiten Wochen haben die Zuschauer das Interesse sichtlich verloren. Der gestrige Freitag mit einer regulären Ausgabe «Goodbye Deutschland! Die Auswanderer» kam wieder auf bereits schwächere 0,46 Millionen Zuschauer. Die Quote rutschte daher wieder auf eher bedenkliche 2,3 Prozent. In der Zielgruppe passierte etwas weniger, dennoch ging es runter auf 0,15 Millionen. Der Sender verlor damit einen ganzen Prozentpunkt am Markt, es verblieben 5,1 Prozent.







«Ludwig» erreicht 9,1 Millionen Briten
ZDF zeigt «The Pope’s Exorcist» erstmals im Free-TV

Mediengestalter Bild & Ton / 2nd Broadcast Operator (m/w/d)
TV Producer Live Shopping (m/w/d)




Schreibe den ersten Kommentar zum Artikel