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«Beauty & The Nerd»: Zum Abschluss wirds hässlich

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Ein bedenklich nachlassender Verlauf kristallisierte sich bereits in den Vorwochen heraus und lässt Zweifel an der Zukunft der Marke aufkommen.

Am Donnerstagabend (01.10.2026) ging bei ProSieben um 20.15 Uhr bereits die sechste und zugleich letzte Folge der siebten Staffel von «Beauty & The Nerd» auf Sendung. Die Realityshow war dabei im linearen Fernsehen zuletzt zunehmend unter Druck geraten: Auch bei den 14- bis 49-Jährigen ließ die Dynamik deutlich nach – von 7,5 Prozent zum Auftakt ging es zwischenzeitlich auf 8,0 Prozent, zuletzt aber auf nur noch 3,3 Prozent. Ein bedenklich nachlassender Verlauf, der vor dem Finale die Frage aufwarf: Konnte das Format zum Abschied noch einmal gegensteuern?

Die finale Folge von «Beauty & The Nerd» erreichte insgesamt lediglich 0,21 Millionen Zuschauer. Der Marktanteil belief sich auf furchtbar peinliche 0,9 Prozent - das ist selbst vor dem Hintergrund starker Fußballkonkurrenz eine Blamage. Bei den 14- bis 49-Jährigen wurden auch viel zu niedrige 0,13 Millionen gemessen, was einem Marktanteil von untragbaren 3,1 Prozent entsprach. Damit verschärfte die letzte Ausgabe den Abwärtstrend aus den Vorwochen nochmals und bringt die Zukunft der Sendung in ernsthafte Gefahr. Auch mit Blick auf die zeitversetzte Nutzung blieben die Nerds zuletzt eher im hinteren Mittelfeld der Programmmarken: 0,29 Millionen VOD-Kontakte bedeuteten Rang 28 in der jüngsten verfügbaren Auswertung.

Ab 22.50 Uhr übernahm anschließend «Wer stiehlt Hazel Brugger die Show?» den Abend. Die Wiederholung erreichte nur noch ganz schmale 0,13 Millionen Zuschauer und 1,7 Prozent Marktanteil beim Gesamtpublikum. Bei den 14- bis 49-Jährigen wurden lediglich stark dezimierte 0,05 Millionen beziehungsweise 3,8 Prozent gemessen. Bereits ab 19.05 Uhr hatte «Galileo» den ProSieben-Vorabend eröffnet. Das Wissensmagazin kam auf angeschlagene 0,51 Millionen Zuschauer sowie mangelhafte 2,9 Prozent insgesamt. In puncto 14-49-Jährige waren es auch nicht wirklich freudig stimmende 7,3 Prozent aus 0,16 Millionen - zumindest gen neun Prozent zu tendieren, muss die Benchmark für den Dauerbrenner sein.

© AGF Videoforschung in Zusammenarbeit mit GfK; videoSCOPE 1.3, Marktstandard: TV. Zuschauer ab 3 Jahren und 14-49 Jahre (Vorläufige Daten), BRD gesamt/ Fernsehpanel D+EU Millionen und Marktanteile in %.
Kurz-URL: qmde.de/176109
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