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«Die Tricks von dm und Rossmann»: NDR nimmt Drogerieriesen unter die Lupe

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Anna Planken und Jo Hiller untersuchen Preise, Eigenmarken und Verkaufsmethoden der beiden Marktführer und stoßen auch bei Gesundheitschecks auf Probleme.

Günstige Eigenmarken, Rabattaktionen und immer neue Zusatzangebote: dm und Rossmann liefern sich längst einen Wettbewerb, der weit über Shampoo, Zahnpasta und Waschmittel hinausgeht. Am Montag, 5. Oktober, um 21.00 Uhr untersucht Das Erste in «Die Tricks von dm und Rossmann», mit welchen Methoden die beiden großen Drogerieketten ihre Kundinnen und Kunden zum Kauf bewegen. Durch die Sendung führen Anna Planken und Jo Hiller, der Film stammt von Jessica Ostermünchner.

Dabei beginnt die NDR-Recherche bei einer vermeintlich einfachen Frage: Was kostet eigentlich derselbe Einkauf bei dm und Rossmann? Ein Test mit identischen Produkten zeigt, dass die Antwort auch vom Standort der jeweiligen Filiale und der dortigen Konkurrenz abhängt. Die Preise können sich demnach von Geschäft zu Geschäft unterscheiden. Gleichzeitig verfolgen die Unternehmen unterschiedliche Strategien. Während dm mit dauerhaft stabilen Preisen wirbt, arbeitet Rossmann stärker mit wechselnden Aktionen und Rabatten.

Genauer betrachtet werden zudem die Eigenmarken der beiden Unternehmen. Produkte von Balea, Isana und Co. sind häufig deutlich günstiger als bekannte Markenartikel. Die Reporter wollen deshalb wissen, wie groß die qualitativen Unterschiede tatsächlich sind und ob sich der Griff zur günstigeren Alternative lohnt. Ein Praxistest soll darauf Antworten liefern.

Doch auch die Gestaltung der Geschäfte ist Thema. Laufrouten, bewusst platzierte Hindernisse und die emotionale Ansprache der Kundschaft sollen dazu beitragen, dass am Ende mehr Produkte im Einkaufskorb landen. Die Dokumentation zeigt, mit welchen psychologischen Mitteln die Unternehmen arbeiten und wie stark der Aufbau einer Filiale das Einkaufsverhalten beeinflussen kann.

Besonders kritisch blickt die Recherche auf neuere Angebote von dm. Dort können Kundinnen und Kunden inzwischen Gesundheitsleistungen wie Hautanalysen und Augenscreenings nutzen. Im Test fallen die Ergebnisse allerdings nicht immer zutreffend aus. Bei Rossmann nehmen Planken und Hiller dagegen die sogenannte Ideenwelt ins Visier. Dort werden regelmäßig günstige Gadgets angeboten, deren Qualität und Sicherheit die Redaktion in einem Labor überprüfen lässt.

Kurz-URL: qmde.de/175689
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