US-Quoten

Zverev beschert ESPN historischen US-Open-Rekord

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Das Männerfinale zwischen Alexander Zverev und Ben Shelton erreichte bei ABC 3,2 Millionen Zuschauer – so viele wie kein US-Open-Match der ESPN-Ära zuvor.

Das US-Open-Finale zwischen Alexander Zverev und Ben Shelton hat dem US-Sender ESPN einen Rekord beschert. Durchschnittlich 3,2 Millionen Zuschauer verfolgten am Sonntag bei ABC, wie Zverev den Amerikaner besiegte und sich den Titel sicherte. Seit ESPN im Jahr 2009 mit der Übertragung des Tennisturniers begann, wurde kein Männerfinale von einem größeren Publikum gesehen. In der Spitze waren zwischen 17.30 und 17.45 Uhr US-Ostküstenzeit vier Millionen Menschen dabei.

Auch das Frauenfinale am Samstag überzeugte. Den Sieg von Elena Rybakina über Aryna Sabalenka sahen durchschnittlich 2,7 Millionen Zuschauer. Gegenüber dem Vorjahr bedeutete das einen Zuwachs um 13 Prozent. Einen höheren Wert hatte ESPN bei einem Frauenfinale zuletzt 2023 erreicht, als 3,4 Millionen Menschen das Duell zwischen Sabalenka und Coco Gauff einschalteten. Zusammengenommen kamen die beiden Endspiele in diesem Jahr auf durchschnittlich drei Millionen Zuschauer und lagen damit neun Prozent über dem Vorjahr.

Bereits das rein amerikanische Halbfinale zwischen Shelton und Frances Tiafoe hatte am Freitagabend für einen Bestwert gesorgt. 3,1 Millionen Zuschauer schalteten durchschnittlich ein, in der Spitze waren es 3,7 Millionen. Nach Angaben von ESPN war es das meistgesehene Männer-Halbfinale der eigenen US-Open-Geschichte. Zverevs vorheriger Sieg gegen Karen Khachanov erreichte 1,2 Millionen Zuschauer. Beide Halbfinals kamen gemeinsam auf 2,2 Millionen und verbesserten sich damit um 19 Prozent gegenüber dem Vorjahr.

Für Aufmerksamkeit sorgte zudem ein außergewöhnlich langer Viertelfinalabend. Die Primetime-Übertragung am Dienstag dauerte von 19.30 Uhr bis 3.40 Uhr und erreichte trotz der späten Stunde durchschnittlich 1,6 Millionen Zuschauer. Carlos Alcaraz und Shelton bestritten dabei das am spätesten beendete Match in der Geschichte der US Open. Selbst während der letzten zehn Minuten zwischen 3.30 und 3.40 Uhr waren noch durchschnittlich 967.000 Menschen vor den Bildschirmen.

Auch bei den Frauen-Halbfinals meldete ESPN einen Rekord. Durchschnittlich 2,2 Millionen Zuschauer bedeuteten ein Plus von 24 Prozent gegenüber dem Vorjahr und den höchsten Wert für diese Runde seit Beginn der ESPN-Aufzeichnungen. Während des Duells zwischen Coco Gauff und Rybakina stieg die Reichweite zeitweise auf 2,6 Millionen.

Über die gesamten zwei Turnierwochen hinweg erreichten die Übertragungen auf ABC, ESPN und ESPN2 durchschnittlich 1,2 Millionen Zuschauer. Das waren vier Prozent mehr als im vergangenen Jahr und zugleich der höchste US-Open-Gesamtwert für ESPN seit 2022. Schon der Eröffnungstag hatte mit 914.000 Zuschauern einen Rekord für die ESPN-Berichterstattung zum Turnierauftakt aufgestellt. Damit konnte der Sender nicht nur mit dem Zverev-Triumph punkten, sondern über weite Teile des Turniers steigende Reichweiten verbuchen.

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