Welchen Einfluss hat eine einzige Spezies auf Millionen andere Lebewesen? Dieser Frage geht Ushuaïa TV ab Samstag, 3. Oktober, in «Human Footprint» nach. Die sechsteilige Dokumentationsreihe wird an zwei Samstagabenden ausgestrahlt und von Shane Campbell-Staton begleitet. Der Biologe der Princeton University reist dafür um die Welt und untersucht, wie stark der Mensch Tiere, Pflanzen und ganze Ökosysteme verändert hat.Dabei reicht der Blick von der Domestizierung von Tieren bis zur Ausbreitung invasiver Arten. Trotz der wissenschaftlichen Grundlage soll es nicht ausschließlich um ökologische Veränderungen gehen: Campbell-Staton nutzt die Beispiele zugleich, um menschliches Verhalten zu untersuchen. Zum Auftakt laufen ab 20.50 Uhr die drei Folgen „Espèces invasives“, „Le superprédateur“ und „Notre meilleur ami“.
Eine Woche später, am 10. Oktober, folgen die übrigen drei Ausgaben. Dann beschäftigt sich «Human Footprint» mit tierischen Verbündeten des Menschen, der Natur in Städten und den historischen sowie ökologischen Spuren des Baumwollanbaus. Geschrieben wurde die sechsteilige Reihe von Neil Losin, Nathan Dappen führte Regie.
Einen anderen Blick auf die Tierwelt wirft Ushuaïa TV ab Freitag, 9. Oktober. «L'Odyssée des animaux» setzt vor rund 66 Millionen Jahren an, als das Aussterben der Dinosaurier den Aufstieg der Säugetiere begünstigte. In fünf jeweils 52-minütigen Folgen wird die Entwicklung einzelner Tierarten und ihrer Vorfahren über Millionen von Jahren verfolgt. Den Anfang machen am 9. Oktober ab 20.50 Uhr das Pferd Eurasiens, südamerikanische Affen und der nordamerikanische Bär. Am 16. Oktober folgen die Geschichten des australischen Kängurus und des afrikanischen Elefanten. Die Reihe will zeigen, welche evolutionären Veränderungen und Wanderungen notwendig waren, bis sich die Tiere in ihren heutigen Lebensräumen etablierten. Maurice Ribière und Benoît Laborde schrieben und inszenierten «L'Odyssée des animaux».







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