US-Fernsehen

«Drunk History» kehrt mit neuen Folgen zurück

von

Comedy Central belebt die preisgekrönte Comedyreihe nach mehreren Jahren wieder. Allerdings nicht im klassischen Fernsehen, sondern mit neuen Kurzfolgen für YouTube.

Comedy Central holt «Drunk History» zurück. Ab Dienstag, 15. September 2026, erscheinen drei neue Geschichten auf dem YouTube-Kanal des Senders. Es handelt sich um die ersten neuen Originalausgaben seit mehreren Jahren. Die von Derek Waters und Jeremy Konner entwickelte Reihe verbindet Erzählungen alkoholisierter Teilnehmer mit von Schauspielern nachgestellten historischen Ereignissen.

Für das Comeback widmet sich «Drunk History» zunächst einem Stück Popgeschichte: Erzählt wird von Madonnas Auftritt bei den ersten «MTV Video Music Awards» im Jahr 1984. Meghan Trainor übernimmt dabei die Rolle der Sängerin. Eine weitere Geschichte dreht sich um Frances Perkins, die als Arbeitsministerin unter Franklin D. Roosevelt maßgeblich an dessen New Deal beteiligt war. Außerdem geht es um den langjährigen Wettstreit zweier Männer um den größten Bindfadenball der Welt.

Zahlreiche bekannte Namen wirken an den drei neuen Ausgaben mit. Vor der Kamera stehen unter anderem Seth Green, Colin Hanks, Jack McBrayer, Chris Parnell, Daryl Sabara, Mae Whitman und "Weird Al" Yankovic. Zu den Erzählern gehören Lisa Gilroy, Patton Oswalt und Marisha Ray. Schöpfer Derek Waters freut sich über die Rückkehr: "Ich bin so begeistert, wieder «Drunk History» zu machen. Wir haben einiges nachzuholen."

Ursprünglich startete «Drunk History» im Jahr 2013 und brachte es bei Comedy Central auf sechs Staffeln. Das Format erhielt während seiner Laufzeit 17 Emmy-Nominierungen und gewann einen Preis für die Kostüme. 2020 war nach der sechsten Staffel Schluss, obwohl zuvor bereits eine weitere Runde bestellt worden war. Mit der Rückkehr als Kurzformat setzt Comedy Central zugleich seine Strategie fort, bekannte Marken verstärkt außerhalb des linearen Programms einzusetzen. Neben etablierten Formaten wie «South Park», «The Daily Show» und «Beavis and Butt-Head» baut der Sender sein Angebot mit Stand-up-Specials, Podcasts und weiteren plattformübergreifenden Produktionen aus.

Kurz-URL: qmde.de/175388
Finde ich...
super
schade
Teile ich auf...
Kontakt
vorheriger Artikel«ARD Story» prüft Deutschlands Krankenhäuser für den Ernstfallnächster ArtikelFilme des Grauens: «Bill Cosby – Die Superkanone»
Schreibe den ersten Kommentar zum Artikel
Weitere Neuigkeiten

Letzte Meldungen


Mehr aus diesem Ressort


Jobs » Vollzeit, Teilzeit, Praktika


Surftipp


Surftipps


Werbung