Während das Zweite Deutsche Fernsehen zur ausgelaufenen WM- und Hochsommer-Zeit weitestgehend in den Wiederholungsmodus gegangen war, kommt man mit fiktionalen neuen Stoffen ab August wieder langsam in Fahrt. So waren bereits in den letzten zwei Wochen wieder bereits einige Erstausstrahlungen zu sehen. Gestern behalfen sich die Mainzer allerdings nochmal mit einer Wiederholung: Man zeigte «Unter anderen Umständen - Nordwind» aus 2024. Die erstausgestrahlte Streifen belegte ab 20.15 Uhr rund 90 Minuten Sendezeit. In diesem Rahmen schalteten dennoch standesgemäße 4,04 Millionen Zuschauer ein, was dem Sender einen lobenswerten Marktanteil von 19,2 Prozent bescherte. Trotzdem reichte es von der Sehbeteiligung knapp nicht zum ersten Platz, der, wie wir gleich sehen werden, dem Film im Ersten vorbehalten blieb. Bei den 14- bis 49-Jährigen fiel die Resonanz übrigens enttäuschend blass aus: 0,19 Millionen Zuschauer beziehungsweise 5,8 Prozent Marktanteil ließen sich bloß beobachten.
Nochmal zum weiteren Verlauf der Mainzer: Ab 21.45 Uhr kam es zu einer Nachrichten-Ausstrahlung vom «Heute Journal»: Der Gesamt-Umfang ließ sich damit noch halten auf beachtliche 3,38 Millionen zu absolut intakten 18,0 Prozent, während man bei den Jüngeren sogar anstieg auf 0,32 Millionen Personen zu guten 9,6 Prozent. Nach 22.00 Uhr lief der Actionfilm «Memory - Sein letzter Auftrag» vor noch soliden 13,7 wie überschaubaren 5,4 Prozent (Jüngere), wofür Beteiligungen im Umfang 1,66 und 0,11 Millionen verantwortlich waren.
Bei der ARD-Konkurrenz handelte es sich um 20.15 Uhr wie gesagt um die Erstauswertung der Herbst-Komödie «Der Buchspazierer». Insgesamt knapp überlegene 4,20 Millionen Leute des Gesamtpublikums waren dabei und beförderten einen sehr heiteren Marktanteil von 19,9 Prozent zur Anstalt, womit man vor dem ZDF lag. Zusätzlichen Respekt verlangt diese Leistung ab, weil es sich nicht um einen Krimi handelte, für die vier Millionen oft eine Selbstverständlichkeit sind. Ganz toll zudem die Lage bei den Jüngeren, die zu ungewohnt hohen 14,2 Prozent (0,47 Millionen) die Ausstrahlung wählten - gar die Führung in dieser Altersspanne. Unterm Strich schien die Konstellation des Films also übermäßiges Interesse bei den Leuten hervorgerufen zu haben. Danach holten die «Tagesthemen» in Frontalprogrammierung zum ZDF-Pendant um 21.45 Uhr mit 2,77 Millionen zu 15,3 Prozent zwar noch ein absolut gutes Ergebnis, unterlagen dem «Heute Journal» aber dennoch ein Stück. Anders sah es bezüglich der 14-49-Jährigen aus, wo der ARD-News-Tanker angesichts starker 11,9 Prozent und 0,38 Millionen knapp die Nase vorn hatte - in diesem Alterssegment hatten die ZDF-Berichte aber auch ein deutlich schwächeres Lead-In. Übergeordnet ist es schon bemerkenswert, dass sich die beiden Journal-Flaggschiffe am Gesamtmarkt trotz Direktkonfrontation nicht stärker gegenseitig kannibalisiert haben...






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Werkstudent AIDAradio - Marketing (m/w/d)
Requisiteur (m/w/d)




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