Dyn stellt sein Abomodell zur Saison 2026/27 grundlegend um. Erstmals können Fans einzelne Sportarten wie Handball, Basketball, Volleyball, Tischtennis oder Hockey separat abonnieren. Das bisherige Komplettpaket bleibt unter dem Namen „Dyn All Sports“ bestehen, wird allerdings deutlich teurer.Am stärksten trifft die neue Preisstruktur das Gesamtangebot. Bislang kostete das Jahresabo umgerechnet 14,50 Euro pro Monat, das monatlich kündbare Paket 19,50 Euro. Künftig werden für „Dyn All Sports“ 24,50 Euro beziehungsweise 29,50 Euro fällig. Das entspricht einer Preiserhöhung von rund 69 Prozent beim Jahresabo und gut 51 Prozent beim Monatsabo.
Besonders bemerkenswert ist die Entwicklung im Handball. Während die Einzelabos für Basketball, Volleyball, Tischtennis und Hockey preislich auf dem bisherigen Niveau bleiben, verlangt Dyn für das neue Handball-Paket 19,50 Euro im Jahresabo beziehungsweise 24,50 Euro im Monatsabo. Damit kostet allein der Zugang zum Handball künftig genauso viel oder sogar mehr als bislang das komplette Sportangebot.
Dyn begründet den Schritt mit dem massiv gewachsenen Rechteportfolio. Neben der Handball-Bundesliga der Männer und Frauen, der 2. Bundesliga, dem DHB-Pokal und dem Rexel Super Cup zeigt der Streamingdienst inzwischen auch die Machineseeker EHF Champions League, die EHF European League sowie sämtliche Spiele der deutschen Nationalmannschaften. Hinzu kommen die Frauen-Europameisterschaft 2026 und die Weltmeisterschaften der Frauen und Männer bis mindestens 2031. Während die Weltmeisterschaften künftig auch im Free-TV bei ProSiebenSat.1 zu sehen sein werden, bündelt Dyn damit nahezu das komplette Vereins- und Nationalmannschaftsprogramm des deutschen Handballs in einem einzigen Abo.
Für Bestandskunden gibt es zunächst eine Übergangsregelung. Sie können ihr bestehendes Jahresabo einmalig für weitere zwölf Monate zum Treuepreis von 13,50 Euro pro Monat verlängern und behalten dabei Zugriff auf alle fünf Sportarten. Neukunden profitieren zum Start von einer Einführungsaktion: Beim Jahresabo gilt das Motto „Zwölf Monate schauen, nur zehn Monate bezahlen“, während Monatsabonnenten bis zum 15. Oktober den ersten Monat für 14,50 Euro erhalten. Neben der neuen Preisstruktur passt Dyn auch sein Bezahlmodell an. Jahresabonnements müssen künftig nicht mehr im Voraus bezahlt werden, sondern können erstmals bequem monatlich abgerechnet werden. Nach Angaben des Unternehmens reagiert man damit auf einen häufig geäußerten Wunsch der Kunden.







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