Also, hier ist was wirklich wichtig ist, ohne Umschweife.
Welche Dokumente Brauchen Sie Eigentlich?
Mehr als man denkt, und genau das ist das Problem. Viele Reisende kommen mit dem Führerschein und der Bankkarte an und wundern sich dann. Für das Mieten eines Autos in Deutschland brauchen Sie einen gültigen Führerschein, eine physische Kreditkarte auf den Namen des Hauptfahrers, und einen Reisepass oder Personalausweis. Kreditkarte, nicht Debitkarte. Das ist kein Detail, das man ignorieren kann, denn die meisten Schalter in Deutschland akzeptieren keine Debitkarte als Sicherheitsleistung.
Und falls Ihr Führerschein nicht im lateinischen Alphabet ausgestellt ist, brauchen Sie zusätzlich einen Internationalen Führerschein. Den vorher zu besorgen dauert nicht lang und spart am Schalter eine Menge Nerven.
Versicherung Verstehen Bevor Sie Buchen
Kurzfassung: Die gesetzlich vorgeschriebene Haftpflichtversicherung ist in jedem Mietfahrzeug in Deutschland dabei. Sie schützt andere, wenn Sie einen Unfall verursachen. Was sie nicht schützt, ist das Mietfahrzeug selbst.
Dafür gibt es den Collision Damage Waiver, kurz CDW. Der deckt Schäden am Fahrzeug ab und kommt in verschiedenen Stufen, bis hin zu Varianten ohne Selbstbeteiligung. Wer das alles am Schalter zum ersten Mal hört, während eine Schlange wartet, trifft selten die beste Entscheidung. Besser also, sich das vorher in Ruhe anzuschauen.
Noch was: Standardverträge decken oft weder Reifen noch Glas noch die Unterseite des Autos ab. Wer das wissen will, fragt am besten vor der Unterschrift nach.
Fahren in Deutschland: Was Ist Wirklich Anders?
Die Autobahn. Ja, die ohne Tempolimit. Nur, dass das nicht ganz stimmt. Viele Abschnitte haben sehr wohl Begrenzungen, besonders in Städten, Baustellen und Unfallschwerpunkten. Wer also einfach drauflosfährt und die Schilder ignoriert, liegt falsch.
Was wirklich gilt: rechts fahren, links nur zum Überholen. Niemals rechts überholen. Niemals. Und die Geschwindigkeit anderer Fahrzeuge auf freier Strecke nicht unterschätzen, ein Auto das im Spiegel noch weit weg wirkt, kann in Sekunden direkt hinter Ihnen sein.
In Städten gilt Tempo 50, auf Landstraßen 100 km/h. Und dann sind da noch die Umweltzonen in vielen deutschen Städten. Ohne den passenden Aufkleber kommt man dort nicht rein. Bei einem Mietwagen lohnt es sich, das vorher zu prüfen, nicht erst in der Innenstadt.
Schaltgetriebe oder Automatik?
In Deutschland ist Schalten die Norm. Wer das nicht gewohnt ist oder schlicht lieber Automatik fährt, sollte das bei der Buchung direkt angeben. Automatikfahrzeuge gibt es, aber sie sind seltener und manchmal teurer. Wer das vergisst und es kurz vor Abfahrt klären will, hat oft einfach Pech gehabt.
Kraftstoff und Rückgabe
Voll zu voll. So funktioniert es bei den meisten Autovermietungen in Deutschland. Auto kommt mit vollem Tank, geht mit vollem Tank zurück. Fair und übersichtlich, weil man nur zahlt, was man auch verbraucht hat. Manche Anbieter bieten Vorauszahlung an, aber das lohnt sich eigentlich nur, wenn man das Auto wirklich leer abgeben will.
Bei der Rückgabe am besten vorher Fotos machen. Von allen Seiten, bevor die Schlüssel den Besitzer wechseln. Klingt übertrieben, ist es aber nicht, denn nachträgliche Schadensansprüche kommen häufiger vor als man denkt.
Frühzeitig Buchen Lohnt Sich. Immer.
Die Preise für Mietfahrzeuge in Deutschland schwanken, und das nicht wenig. Im Sommer, an Feiertagen, rund um Großveranstaltungen: wer spät bucht, zahlt mehr und hat weniger Auswahl. Wer früh bucht, bekommt bessere Preise und mehr Optionen bei den Fahrzeugklassen. So einfach ist das eigentlich.
Ein Auto in Deutschland zu mieten ist keine Wissenschaft. Wer Dokumente, Versicherung und ein paar Grundregeln kennt, bevor es losgeht, verbringt die Zeit auf der Straße damit, das Fahren zu genießen, und nicht damit, Dinge zu klären, die sich längst hätten erledigen lassen.





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