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«Bitte melde dich» und «Maverick» - Sat.1 dominiert den Sonntag

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Am Vorabend überrascht «Julia Leischik sucht» mittlerweile wirklich nicht mehr mit starken Leistungen - der deutliche Primetime-Sieg ist jedoch nicht jeden Sonntag drin.

Hat sich RTL hier doch ein kleines Ei gelegt? Am Vorabend setzte der Köln-Sender nun in der zweiten Wochen auf «Diese Ochsenknechts» und das lief, wie schon in Woche eins, miserabel schlecht. Nun gut, am Vorabend an Sonntagen lässt sich sowieso nur bedingt mit Sat.1 konkurrieren, denn trotz regulären Wiederholungen dominiert Sat.1 mit «Julia Leischik sucht: Bitte melde dich» das Feld vor dem 20:15 Uhr-Programm. So auch gestern, «Bitte melde dich» sicherte sich ab 18:55 Uhr starke 1,48 Millionen Zuschauer und daher exzellente 10,7 Prozent am Gesamtmarkt. Die Zielgruppe funktionierte zudem ansehnlich gut, mit 0,16 Millionen Umworbenen wraen auffällige 9,1 Prozent drin.

Zum Kontext: Insgesamt ist das eine schon fast "schwächere" Leistung für «Julia Leischik sucht», dennoch holte gestern abermals kein anderes privates Format mehr Zuschauer ab. Platz zwei in der Rangliste der Gesamtreichweiten der Vollformate geht ebenfalls an Sat.1. Ab 20:15 Uhr - nach dem starken Vorlauf von «Bitte melde dich» - ging es beim Bällchensender über zu «Top Gun: Maverick». Den Streifen aus dem Jahr 2020 wollten 1,44 Millionen Zuschauer im Schnitt verfolgen, das beflügelte Sat.1 auf 8,1 Prozent des Marktes. In der Zielgruppe explodierte das Interesse gerade zu, mit 0,46 Millionen Umworbenen waren dominante 16,4 Prozent drin. Kurzgefasst: Doppelsieg Sat.1!

Und ein klarer Hinweis, was bei RTL gestern schief lief. Den Malus, den «Diese Ochsenknechts» hinterlassen hatten, spürte der Köln-Sender wohl noch im Angebot zur eigentlich besten Sendzeit. Die Free-TV-Premiere von «Furiosa: A Mad Max Saga» lief mit 1,00 Millionen Zuschauern eher mittelmäßig, die Quote von 5,7 Prozent reißt hier niemand aus den Sitzen. Die Zielgruppe verbesserte sich zwar absolut sehenswert auf 0,26 Millionen Werberelevante und damit eine Quote von 9,4 Prozent, dennoch wäre hier mit einem besseren Vorlauf sicher mehr drin gewesen.

© AGF Videoforschung in Zusammenarbeit mit GfK; videoSCOPE 1.3, Marktstandard: TV. Zuschauer ab 3 Jahren und 14-49 Jahre (Vorläufige Daten), BRD gesamt/ Fernsehpanel D+EU Millionen und Marktanteile in %.
Kurz-URL: qmde.de/173528
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