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«First Dates Hotel» wird zur lahmen Ente

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Der dieswöchige Termin war richtungsweisend in Puncto Staffelfazit.

Die VOX-Kuppelshow «First Dates Hotel» meldete sich in der Primetime vom 20. April mit neuen Folgen zurück. Nachdem es in den ersten zwei Wochen mit um die 7,5 Prozent ok lief, konnte man sich zur Staffelmitte über acht bis auf schöne neun Prozent der 14-49-Jährigen steigern. Am 18. Mai tat sich jedoch ein merklicher Knick auf, der die Zielgruppen-Resonanzen auf durchwachsene 6,5 Prozent abfallen ließ. Noch schlechter sah es schließlich gar in der letzten Woche (25. Mai), an dem nur noch 0,19 Millionen zu dürftigen 5,0 Prozent zusammenkamen. Am gestrigen Montag, den 1. Juni, sollte es also tunlichst wieder bergauf gehen...

Nun ging es jedoch erneut in die falsche Richtung, denn im Vergleich zur Vorwoche ging es vom Marktanteil noch weiter runter. Denn die neueste Folge bewegte nur 0,15 Millionen Werberelevante zum Einschalten, welche einen Prozentwert in Höhe ärgerlicher 4,9 Prozent mit sich führten - Zahlen, die abermals einen Negativrekord bedeuten. Mit Bezug zur älteren Zuschauerschaft hatten Trettl und Co. wenig zu melden - sie war nur in einer Größenordnung von 0,39 Millionen und ganz schmalen 2,0 Prozent anwesend. Übergeordnet gibt die negative Entwicklung zu denken, denn auch von einem signifikanten Streaming-Shift war bisher bei den Programm-Marken nichts zu sehen. Vielleicht war es innerhalb der RTL-Gruppe nicht die cleverste Idee, zwei Dating-Brands gegeneinander zu programmieren? (Bauer sucht Frau international).

«Das perfekte Dinner» am Vorabend lief solide, jedoch auch nicht in Topform: Jenes holte 8,9 Prozent durch 0,18 Millionen Umworbene - sogar mehr als in der Primetime. Am Gesamtmarkt versammelten sich 0,66 Millionen Kochfans zu durchwachsenen 4,2 Prozent. Eine frische Folge vom regulären Access-«First Dates» lieferte vorher übrigens einen wiederum schwächelnden Marktanteil mit 5,9 Zielgruppen-Prozent (0,09 Millionen). Insgesamt verfolgten die Kennenlern-Talks 0,39 Millionen zu 3,4 Prozent.

© AGF Videoforschung in Zusammenarbeit mit GfK; videoSCOPE 1.3, Marktstandard: TV. Zuschauer ab 3 Jahren und 14-49 Jahre (Vorläufige Daten), BRD gesamt/ Fernsehpanel D+EU Millionen und Marktanteile in %.
Kurz-URL: qmde.de/172238
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