Köpfe

Ishag und Niedernolte bei «hallo deutschland» raus

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Der alleinige Fokus liegt nun auf Sandra Maria Gronewald und Neuzugang Marvin Fischer.

Bereits am Vormittag des heutigen Tages (24. März) vermeldeten wir, dass ein neues Gesicht zu «hallo deutschland» im ZDF kommt. Ab Juli 2026 moderiert Marvin Fischer im Wechsel mit Sandra Maria Gronewald das News- und Boulevardmagazin am späten Nachmittag. Was aus dem bisherigen Moderations-Pool aus Lissy Ishag (Titelbild links), Tim Niedernolte (Bild rechts) und Babette von Kienlin wird, ging aus der Mitteilung zunächst nicht hervor.

Auf Quotenmeter-Nachfrage gab der Mainzer Sender dann am Nachmittag an, dass genannte Hosts die Sendung tatsächlich künftig nicht mehr präsentieren werden. Eine ZDF-Sprecherin äußert: "Die aktuell vier Moderatoren (Tim Niedernolte, Sandra Maria Gronewald, Lissy Ishag, Babette von Kienlin) resultieren aus der Zusammenlegung der Moderatorenteams von «hallo deutschland» und der Sendung «drehscheibe», die Ende 2023 eingestellt wurde". Dann fügt sie den entscheidenden Teil an: "Mit der Reduzierung auf zwei prägende Köpfe erhofft sich das ZDF eine noch höhere Wiedererkennbarkeit für das Format."

Betrachtet man das Vorgehen von außen, lässt sich die Argumentation zwar nachvollziehen, eine aktive Entscheidung gegen die bisherigen Gesichter drängt sich aber dennoch auf, schließlich hätte man auch einen von ihnen als einzigen zweiten Host benennen können - stattdessen wurde nun jemand anderes von außen engagiert. Wie sich genau die Dynamiken dahinter darstellten, führte das ZDF jedoch nicht aus.

Bemerkenswert ist das Vorgehen vor allem auch deshalb, weil es sich bei allen drei Personen um jahrzehntelange ZDF-Protagonisten und Protagonistinnen handelt. Niedernolte etwa begann bereits 2010 bei den Mainzern mit der Moderation der «logo!»-Kinder-Nachrichten. Anschließend war er ab 2014 im Moderatorenteam der «heute»-Haupt-Nachrichten. Lissy Ishag indes wurde im Juli 2013 die Nachfolgerin von Yvonne Ransbach bei «hallo Deutschland». Ob beide perspektivisch neue Aufgaben in Mainz erhalten, ist zum jetzigen Zeitpunkt nicht klar. Von Kienlin derweil war zuletzt ohnehin nur noch Vertretungsweise im Einsatz.

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