Primetime-Check

Montag, 23. März 2026

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Für ProSieben lief es erwartbar grottig, RTLZWEI war überraschend noch schlechter.

Beginnen wir auch zum Start in diese Woche gewohnt bei der Gesamtzuschauerschaft: Diesbezüglich war es das Zweite Deutsche Fernsehen mit dem Drama «Eine bessere Welt», das die höchste Reichweite holte - allerdings auf ungewohnt mäßigem Niveau für ZDF-Verhältnisse und daher auch nur ganz knapp vor RTL. Denn die Produktion holte 2,96 Millionen und verblieb damit unter drei Millionen. Mäßige 13,0 Prozent ab drei Jahren resultierten daraus. Die Jüngeren waren in ganz niedriger Anzahl vertreten – 4,5 Prozent bei 0,19 Millionen wurden lediglich gemessen.

RTL mit «Wer wird Millionär» war von der Gesamtreichweite nur knapp dahinter und wies damit noch den zweiten Rang vor der ARD auf. Jauch fuhr also für RTL weit überdurchschnittliche 14,5 Prozent ein, weil er 2,89 Millionen aufwies - wegen der deutlich längeren Laufzeit war der Anteil höher als beim ZDF. 0,57 Millionen zu richtig schönen 15,5 Prozent waren es in der Jüngeren Gruppe - Pole-Position in dieser Kategorie. Mithalten konnte die ARD-Doku «Orang-Utans - So nah wie nie» nicht. Sie wies insgesamt 2,55 Millionen auf, welche zu durchwachsenen 11,1 Prozent führten. In der jüngeren Gruppe war man hingegen eine Ecke über Senderschnitt, weil 0,44 Millionen erfreuliche 10,6 Prozent brachten.

Bei den Jüngeren nur ganz leicht davor auf Rang zwei positionierte sich VOX: Der Sender war mit «Die Höhle der Löwen» gut, aber etwas nachgelassen unterwegs, weil bei der Ausstrahlung 10,7 Zielgruppen-Prozent (0,40 Millionen) heraussprangen. Am Gesamtmarkt mobilisierte die Start-Up-Sendung konstante 1,16 Millionen zu immerhin recht vernünftigen 5,8 Prozent. Im Hause Sat.1 war «Promis unter Palmen» durchwachsen unterwegs, der Anteil belief sich auf 6,4 Prozent durch 0,25 Millionen in der Zielgruppe. Übergeordnet waren lediglich 0,92 Millionen und blasse 4,3 Prozent zugegen.

Noch vernünftig für eigene Verhältnisse schnitt Kabel Eins mit der 2019er Neuauflage des Films «3 Engel für Charlie»  ab, denn er mobilisierte passable 5,8 Zielgruppen-Prozent zu 0,23 Millionen, insgesamt jedoch bloß 0,82 Millionen zu ausbaufähigen 3,9 Prozent. Enttäuschend stand indes ProSieben mit der Reportage «THILO MISCHKE. Das Geschäft mit dem Coaching - Zwischen Motivation und Manipulation» im Feld. Der Mischke-Abend ließ die Resonanzen bei schlechten 3,9 Prozent und 0,16 Millionen. Am Gesamtmarkt 0,32 Millionen zu völlig unterirdischen 1,4 Prozent sahen zu. Richtiggehend ruinös performte RTLZWEI mit «Die Geissens», die einen Staffeltiefstwert einfuhren. Konkret nur 0,12 Millionen der 14-49-Jährigen kamen für die erste Ausgabe zusammen und bescherten ihr einen krisenhaften Anteil von 2,8 Prozent. Die Performance bei den älteren Zuschauenden lässt auch bloß auf richtig schlechte 1,7 Prozent durch 0,40 Millionen bemessen. Die zweite Folge des Abends sank gar noch weiter auf eine Zielgruppen-Reichweite von 0,11 Millionen, die den Krisen-Anteil in Höhe 2,8 Prozent wiederholten.

© AGF Videoforschung in Zusammenarbeit mit GfK; videoSCOPE 1.3, Marktstandard: TV. Zuschauer ab 3 Jahren und 14-49 Jahre (Vorläufige Daten), BRD gesamt/ Fernsehpanel D+EU Millionen und Marktanteile in %.
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