Am Dienstag, 27. Januar 2026, sendet Das Erste um 20.15 Uhr ein «ARD extra» mit dem Titel "Antisemitismus in Deutschland". Anlass ist der Internationale Tag des Gedenkens an die Opfer des Holocaust. Im Mittelpunkt der Sondersendung stehen Jüdinnen und Juden in Deutschland und ihr Umgang mit einem deutlich zunehmenden Antisemitismus. Als Gesprächspartner wird unter anderem Frank-Walter Steinmeier erwartet.Der 27. Januar markiert den Jahrestag der Befreiung des Konzentrations- und Vernichtungslagers Auschwitz-Birkenau im Jahr 1945 durch die Rote Armee. Mehr als eine Million Menschen, überwiegend Jüdinnen und Juden, wurden dort ermordet. 81 Jahre später gewinnt das Thema erneut bedrückende Aktualität: Laut der Meldestelle RIAS wurden 2024 durchschnittlich fast 24 antisemitische Vorfälle pro Tag registriert – nahezu doppelt so viele wie im Jahr zuvor.
Die Sendung fragt, wie jüdisches Leben heute in Deutschland aussieht, welche Rolle Angst und Bedrohung spielen und ob Auswanderung für viele inzwischen wieder ein Gedanke ist. Moderiert wird «ARD extra» von Christian Nitsche, redaktionell verantworten die Ausgabe Maximilian Burkhart, Peter Gerhardt und Sebastian Kemnitzer.
Über die Sondersendung hinaus setzt Das Erste den thematischen Schwerpunkt fort. Am 28. Januar 2026 überträgt der Sender die Gedenkstunde für die Opfer des Nationalsozialismus mit anschließender Debatte im Deutscher Bundestag live. Zu den Rednerinnen gehört unter anderem die Holocaust-Überlebende Tova Friedman. Begleitend stellt die ARD Mediathek mehrere thematische Angebote bereit, darunter die Dokumentationen «Jerry Lewis – From Darkness to Light», «Verfolgt: Die sieben Leben des Dany Dattel» und «Zug ins Leben» sowie ab dem 25. Januar den Film «Führer und Verführer».







Shona Fraser: Von Brainpool zu HSE

Ausbildung Kauffrau/ Kaufmann (w/m/d) für audiovisuelle Medien
Praktikant im Bereich Redaktion in unserem Format "Shopping Queen" (m/w/d)
Mediengestalter Bild & Ton / 2nd Broadcast Operator (m/w/d)




Schreibe den ersten Kommentar zum Artikel