Schauspielerin und Produzentin Issa Rae wechselt mit einem dreijährigen First-Look-Deal für Film und Fernsehen zu Paramount. Der Vertrag startet noch in diesem Monat und markiert das nächste Kapitel für die Multi-Hyphenate, die zuvor einen hochdotierten Overall-Deal bei WarnerMedia innehatte. Dort entstanden unter anderem Serien wie «A Black Lady Sketch Show», «Rap Sh!t» und «Sweet Life».Auffällig ist jedoch: Trotz des achtstelligen Vertrags blieb die tatsächliche Umsetzung vieler Projekte bei Warner Bros. überschaubar. Branchenintern gilt es als offenes Geheimnis, dass mehrere Ideen in der Entwicklungsphase steckenblieben oder nie über das Pilotstadium hinauskamen. Vor diesem Hintergrund liegt die Vermutung nahe, dass Raes Wechsel auch eine Reaktion auf strukturelle Trägheit und Prioritätenverschiebungen im Warner Bros.-Kosmos war – insbesondere nach den zahlreichen Umbrüchen der vergangenen Jahre.
Bei Paramount soll es nun anders laufen. Rae arbeitet dort eng mit den Co-Chairs von Paramount Pictures sowie den Spitzen von Paramount Television Studios zusammen. Das Studio positioniert sich seit der Skydance-Fusion offensiv als kreativer Anziehungspunkt und hat zuletzt zahlreiche prominente Namen mit neuen Deals ausgestattet. Für Rae bedeutet das potenziell: klarere Entscheidungswege, größere Planungssicherheit und mehr tatsächliche Realisierung ihrer Stoffe. Inhaltlich bleibt Rae ihrer Linie treu. Ihre Produktionsfirma Hoorae steht weiterhin für Geschichten aus diversen Perspektiven und für Stimmen, die im Mainstream lange unterrepräsentiert waren.







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