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Rock ist tot - und «HalliGalli» völlig am Ende

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Kurz vor Einstellung des Formats gönnte sich die Show noch einmal ein «Rock am Ring»-Special - doch wie schon im Vorjahr kam das schlecht an, um ein Haar diesmal sogar historisch mies. Auch Marlene Lufens «Dinner Party» blieb kaum besucht.

Infos zum «RaR»-Special

  • Kraftklub, Marteria, die Beatsteaks und Sum 41 waren zu sehen
  • Olli Schulz veranstaltete mit Joko und Klaas den letzten Buddy-Tag
  • Palina Rojinski befragte bei "In Vino Veritas" Festival-Besucher
Noch einmal aus der Routine ausbrechen, bevor am kommenden Dienstag mit «Circus HalliGalli»  eines der spannenderen Kapitel der langen ProSieben-Geschichte nach neun Staffeln auf dem Fernsehfriedhof begraben wird. Unter diesem Motto stand wohl das «Rock am Ring»-Special, in dem die zuletzt kaum mehr in der Sendung präsenten Olli Schulz und Palina Rojinski auch noch einmal auftraten. Das deutsche Publikum hingegen konnte den Rocker in sich nun wahrlich nicht finden, lediglich 0,63 Millionen Menschen sahen zu - der drittschwächste Wert in der Formatsgeschichte. Noch trüber lasen sich die Marktanteile, denn mit 2,8 Prozent aller bzw. 6,5 Prozent der umworbenen Konsumenten (bei 0,53 Millionen) wurde so kurz vor Schluss sogar noch einmal ein geteilter Negativrekord mit jenen Zahlen vom 25. April aufgestellt.

Dass es eher eine Folge war, die man sich "gönnte", als dass sie mit allzu großen Quoten-Ambitionen verbunden gewesen sein dürfte, zeigt sich auch mit Blick auf das RaR-Special im Vorjahr. Das nämlich war mit nur 0,69 Millionen Zuschauern und 8,0 Prozent Marktanteil ebenfalls schon auf die Nase geflogen - und damals war die Sendung noch im Regelfall für zweistellige Zielgruppen-Werte zu haben. Diesmal dürfte erschwerend noch hinzu gekommen sein, dass zum Teil parallel hierzu noch das Länderspiel der deutschen Nationalelf im ZDF ausgestrahlt wurde.

Wohl eher kein von allzu großer gegenseitiger Wertschätzung geprägtes Unterfangen wird wohl die Ausstrahlung von «Dinner Party» im frühen Sat.1-Nachtprogramm, das auch im zweiten Anlauf ein sicherer Fall für die Quoten-Nothilfe war. Gerade einmal 0,15 Millionen Menschen schalteten ein, selbst um 0:15 Uhr ging dies mit nur desaströsen 2,1 Prozent Gesamt- und 2,9 Prozent Zielgruppen-Marktanteil einher. Die Talkshow mit Marlene Lufen, mit welcher der Sender durch die Drittsendelizenzen von Good Times zwangsbeglückt wird, war bereits zum Auftakt vor Wochenfrist nicht über 2,5 und 1,6 Prozent bei 0,16 Millionen hinaus gekommen.

© AGF in Zusammenarbeit mit der GfK/TV Scope/media control. Zuschauer ab 3 Jahren und 14-49 Jahre (Vorläufige Daten), BRD gesamt/ Fernsehpanel D+EU Millionen und Marktanteile in %.
Kurz-URL: qmde.de/93611
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