US-Fernsehen

Spielberg und Warner Bros. planen offenbar «Animaniacs»-Comeback

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Nachdem der 90er-Jahre-Cartoon überraschend auf Netflix seinen zweiten Frühling hat feiern können, gibt es nun offenbar erste Gespräche über eine Neuauflage.

Die «Animaniacs» im Serienlexikon

Bereits 2009 beschäftigte sich Christian Richter für uns mit der Serie. Warum die satirische Serie aus seiner Sicht unterschätzt wird, könnt ihr hier noch einmal nachlesen.
Die große Reboot-Welle, die bereits seit einigen Jahren über den internationalen Serienmarkt schwappt, scheint zunehmend auch den Bereich Zeichentrick zu erfassen. Nachdem Disney kürzlich eine Wiederaufnahme der Produktion von «Duck Tales» bekannt gab, soll es nach Informationen von IndieWire nun auch konkrete Pläne hinsichtlich eines Comebacks der «Animaniacs» geben. Demnach befinden sich Steven Spielberg, der das 90er-Jahre-Format einst als Nachfolger der «Tiny Toon Abenteuer» verantwortet hatte, Amblin TV sowie Warner Bros. bereits in ersten Gesprächen, wobei noch viele Fragen offen seien - etwa jene nach einem potenziellen Sender.

Ins Rollen gekommen ist offenbar alles durch erstaunlich hohe Abrufzahlen, nachdem Netflix den immerhin schon zwei Jahrzehnte alten einstigen Quotenhit in sein Repertoire aufgenommen hatte. Insgesamt kamen die «Animaniacs» zwischen 1993 und 1999 auf 99 Folgen sowie einen abschließenden Film und waren aufgrund ihrer zahlreichen Anspielungen auf Popkultur und die US-amerikanische Geschichte nicht nur bei Kindern, sondern auch bei vielen Erwachsenen beliebt.

Das Format bestand aus mehreren Kurzgeschichten pro Folge, in denen diverse unterschiedliche Charaktere auftraten. Die Hauptfiguren waren die fiktiven Warner Brothers Yakko und Wakko sowie die Warner-Schwester Dot, beinahe noch größeren Ruhm erlangte allerdings das Mäuseduo Pinky & der Brain - dem anschließend sogar noch zwei eigene Serien gewidmet wurden.

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