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«Deadpool» kehrt zurück – Dreharbeiten beginnen Anfang 2017

Ryan Reynolds kehrt als Deadpool 2018 zurück und erhält wahrscheinlich Unterstützung vom X-Men Cable, um den Erfolg des Prequels zu wiederholen.

Aufgrund der positiven Kritiken und des Erfolges, den der erste «Deadpool»-Teil weltweit erzielen konnte, ist es nicht verwunderlich, dass das kreative Team des Vorgängers auch die Arbeit am nächsten Teil in Angriff nehmen darf. Auf dem Regiestuhl wird erneut Tim Miller platznehmen; die Drehbuchautoren sind Rhett Reese und Paul Wernick. Für die Charaktere werden wieder Robert Liefeld und Fabian Nicieza zuständig sein. In der Titelrolle schlüpft selbstverständlich Ryan Reynolds ein weiteres Mal in den roten Ganzkörperanzug.

Mit einem so großen Erfolg haben wahrscheinlich auch die Verantwortlichen bei den Marvel Studios nicht gerechnet, denn Ryan Reynolds selbst musste für die Umsetzung des Films kämpfen, und das Budget von knapp 60 Millionen Dollar liegt im Vergleich zu anderen Comicverfilmungen der Marvel Studios im eher niedrigen Bereich. Bereits am ersten Wochenende nach dem Filmstart am 11. Februar 2016 gelang es «Deadpool», einige Rekorde zu brechen, konnte man doch in den USA den besten Kinostart eines «X-Men»-Films überhaupt verzeichnen und in Deutschland die meisten Kinobesucher am Startwochenende im Jahr 2016 in die Kinos locken.

Erfolg der Marvel Studios bleibt ungebremst
Weltweit gelang es Marvel, mit dem Film über den entstellten Antihelden mehr als 780 Millionen Dollar einzuspielen, weshalb die Ankündigung eines Sequels nur eine Frage der Zeit gewesen sein konnte. Nun hat Produzent Simon Kinberg, der sich für den oscarprämierten Film «Der Marsianer» und auch für andere Marvel-Verfilmungen wie der «X-Men»-Reihe sowie «Fantastic Four» verantwortlich zeichnet, den Drehbeginn für Anfang 2017 angekündigt.

„The first thing up, we’re shooting the Wolverine movie right now and we start shooting «Deadpool 2» at the beginning of the next year, then I sit down and start writing the next of the mainline X-Men movies”, so der Produzent über die anstehenden Projekte der nächsten Monate.

Marvel hat bereits über 40 verschiedene Comicverfilmungen in die Kinos gebracht und der Erfolg bleibt ungebrochen. Die Figuren der Marvel-Comics wie die Fantastic Four, Hulk oder Iron Man locken nicht nur jedes Mal Millionen Menschen in die Kinos (siehe Tabelle unten), sondern sorgen auch abseits der Leinwand für Furore. Neben Videospielumsetzungen wie bei «Deadpool» (bereits Mitte 2013 erschienen) sorgen die Comic-Helden sogar beim Casino Online mit zahlreichen Spielvarianten für Unterhaltung.

Ein Bespiel dafür ist der bereits in 2009 veröffentlichte Hulk Slot, der mit seinem Design immernoch ansprechend und unserer Zeit entsprechend wirkt. Dabei spielen definitiv die Grafiken des Online-Slot eine sehr wichtige Rolle, denn die erinnern an den originalen Comic, sowie an die Verfilmung, damit sprechen die Online Casinos nicht nur Marvel Comic Fans an. Ein weiterer Grund dafür sind natürlich die hohen Gewinne, die bei diesem Spiel mit etwas Glück durchaus erzielt werden können.

Comicverfilmungen sind seit Anfang der 2000er sehr beliebt und bieten durch die erweiterten technischen Möglichkeiten immer brisantere, detailgetreue, realistischere und actionreiche Unterhaltung, so dass die Produktion mehrerer Verfilmungen pro Jahr Action- und Comic-Fans atemberaubende Stunden Filmmaterial liefern. Nur mit dem letzten Film um die «Fantastic Four» leisteten sich die Marvel Studios einen Flop.

Einspielergebnisse ausgewählter Marvel-Filme












FilmBox-Office weltweit (in Mio. $)Budget (in Mio. $)
X-Men Apocalypse (2016)528178
The First Avenger (2016)370140
Deadpool (2016)78158
Fantastic Four (2015)167120
Ant-Man (2015)519130
Avengers: Age of Ultron (2015)1.405250
Wolverine: Weg des Kriegers (2013)414120
Iron Man 3 (2013)1.215200
Marvel's The Avengers (2012)1.519220


Abseits dessen präsentieren sich die Comicverfilmungen auf einem hohen Niveau und versprechen den Zuschauern actionreichen Kinospaß, was auch die Besucherzahlen belegen. Wade Wilson alias «Deadpool» konnte unter Mithilfe der «X-Men» Colossus (Stefan Kapicic) und Negasonic Teenage Warhead (Brianna Hildebrand) zahlreiche Fans begeistern.

Aufgrund des losen Mundwerks des „Merc With a Mouth“, des derben Humors, der extremen Gewaltdarstellung und des Durchbrechens der vierten Wand, also der Interaktion Wade Wilsons mit dem Zuschauer, brachte der Film frischen Wind in das Genre.

Auch die erste Altersfreigabe ab 18 einer Comicverfilmung von Marvel konnte den Erfolg nicht bremsen – eher im Gegenteil. Die Superheldenverfilmung mit Ryan Reynolds in der Hauptrolle avancierte zum erfolgreichsten Film mit einer Altersfreigabe für Erwachsene und stieß den bisherigen Spitzenreiter «Matrix Reloaded» vom Thron.

Was erwartet uns in «Deadpool 2»?
Daher hofften die Fans spätestens mit dem Post-Credits-Video, das bei Marvel-Filmen üblich ist, auf eine Fortsetzung der Superheldenkomödie mit Ryan Reynolds. Mit einem Augenzwinkern verteilt «Deadpool» in dem Video einen Seitenhieb in Richtung Marvel Studios aufgrund des geringen Budgets, dass das Geld nicht für ein Sequel ausreiche: „We don’t have that kind of money“.



Nach dem weltweiten Erfolg allerdings sollte das Budget für die zweite Verfilmung rund um Wade Wilson keine Rolle mehr spielen. Stellt sich nun lediglich noch die Frage, womit die Fans in der Fortsetzung rechnen können. Nach der relativ klaren Aussage in dem Post-Credits-Video, Cable würde mit von der Partie sein, führt an der Einführung des «X-Men» kaum ein Weg vorbei.

Cable a.k.a. Nathan Summers hatte seinen ersten Comicauftritt in Uncanny X-Men #201 im Januar 1986 und somit bereits vor Deadpool (1991 in New Mutants #98). Der Sohn von X-Man Cyclops (Scott Summers) und Madelyne Pryor wurde mit telepathischen und telekinetischen Fähigkeiten geboren. Nachdem der junge Nathan Summers in eine zukünftige Zeitlinie befördert wurde und zum Krieger heranreifte, kehrt er als Erwachsener in die Gegenwart zurück. In 50 Ausgaben der Comicreihe „Cable & Deadpool“ bekamen die Protagonisten eine eigene Comicreihe, die im Jahr 2004 begann.

Bereits vor Monaten hat «Deadpool»-Schöpfer Robert Liefeld seinen Wunsch zur Besetzung des Charakters mit dem Star aus «Mad Men», Jon Hamm, geäußert. Das könnte durchaus eine bessere Besetzung darstellen, als die von «Deadpool»im Abspann angedachten Mel Gibson, Dolph Lundgren oder Keira Knightley. Dolph Lundgren, aber auch «Avatar»-Star Stephen Lang haben indes ihr Interesse eines Mitwirkens an «Deadpool 2» geäußert.

Comic-Verfilmungen boomen weiterhin
Weitere Einzelheiten zum Plot und womöglich auftretende andere Mutanten des Sequels sind bislang nicht bekannt. Ob Colossus und Negasonic Teenage Warhead wieder an der Seite des großmäuligen Antihelden kämpfen, ist ebenfalls ungewiss. Klar ist nur: Der Film wird actionreich, brutal, witzig und brutal witzig.

Damit Comic-Fans die Zeit bis zum Kinostart von «Deadpool 2» überbrücken können, haben die Marvel Studios mit «Wolverine 3» einen weiteren Solo-Film des X-Men-Charakters für das nächste Jahr angekündigt. Kinostart soll der 3. März 2017 sein.

Bereits dieses Jahr, am 18. August, soll die heißerwartete Verfilmung des DC-Comics «Suicide Squad» in die Kinos kommen. Weitere Filme wie «Gambit», «Doctor Strange» und «Guardians of the Galaxy vol. 2» stehen ebenfalls in den Startlöchern. Über zu wenig Futter können sich die hungrigen Comic-Fans also auch in der Zeit bis zum nächsten Auftritt von Ryan Reynolds in der Rolle des Wade Wilson nicht beklagen.

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