Soap-Check

Geht noch was bei der «Verbotenen Liebe»?

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Für die ARD-Weekly wird es ganz eng. Produzent UFA kann sich jedenfalls nicht auf die Quoten berufen, wenn es um Argumente für eine Fortsetzung geht.

Wird es im Herbst ein Wiedersehen mit Familie Lahnstein geben oder endet das Kapitel der «Verbotenen Liebe» Ende Juni? Im Interview mit Quotenmeter.de hatten die Produzenten betont, sich zwar schon Gedanken über eine zweite Staffel gemacht zu haben, letztlich aber entscheiden die Verantwortlichen der ARD darüber, ob die Serie fortgeführt wird oder nicht. Sie werden dabei zu einem nicht unerheblichen Teil auf die Entwicklung der Zuschauerzahlen schauen; und die sind zumindest im TV nicht sonderlich rosig. Nach dem Tiefpunkt mit gerade einmal noch 2,1 Prozent bei den 14- bis 49-Jährigen am 24. April ging es zwar wieder leicht bergauf, aber bei Weitem nicht deutlich genug.

Vergangenen Freitag erreichte die Produktion von UFA Serial Drama im Schnitt gerade einmal 2,5 Prozent Marktanteil bei den Zuschauern zwischen 14 und 49 Jahren. In Zahlen ausgedrückt waren das rund 140.000. Insgesamt kam die 18.50-Uhr-Serie auf schwache 0,80 Millionen Menschen, was mieserablen 4,4 Prozent entspricht.

Letztlich werden die Chefs der Produktion beim Gespräch mit den ARD-Bossen wohl anders argumentieren. Zum Beispiel in Richtung der Tradition und auch dahingehend, dass sich die Sehgewohnheiten massiv geändert haben. Denn: «Verbotene Liebe» ist in der ARD-Mediathek durchaus ein Hit. Besagte schwache Episode Ende April zum Beispiel generierte laut Ausweisung der AGF fast 95.000 Klicks in der Mediathek, landete damit im senderinternen Wochen-Ranking auf Platz sieben. Das war zugleich aber der beste Wert – eine Woche später fiel das Format aus den Top10, hatte also deutlich weniger Zuseher im Netz.

Dennoch: Online spielt «Verbotene Liebe» weiter die erste Geige, ab 2016 fließen diese Zahlen auch in die offiziellen TV-Quoten mit ein; dann allerdings könnte es für die Serie rund um den Düsseldorfer Adel schon zu spät sein. Vor allem, wenn man die Quoten betrachtet, die «In aller Freundschaft – Die jungen Ärzte» auf am Donnerstag um 18.50 Uhr holt, wird klar, zu welchen Ergebnissen das Programm theoretisch imstande wäre. Hier sind die Zuschauerzahlen relativ konstant bei um die 1,8 Millionen Zuschauer – die beiden zurückliegenden Ausgaben der Serie um Roy Peter Link kamen auf 8,6 Prozent Marktanteil. Bei den Jungen besteht mit zuletzt 2,6 Prozent allerdings noch Handlungsbedarf.

Was sonst noch war:


«Unter Uns»-Schauspieler und Sänger Ramon Ademes ist nicht nur vor der Kamera und auf der Bühne erfolgreich, sondern auch mit seiner Firma RA Sicherheitsdienst, mit der er unter anderem schon bei einem Köln-Besuch von Paris Hilton für die Sicherheit des It-Girls sorgte. Jetzt stand er für die neue RTL II-Nachmittagssendung «Mein Traumjob» vor der Kamera. Die Folge wird am Freitag um 15.00 Uhr gezeigt. Darin bietet er eine Anstellung in seinem Unternehmen an. Drei junge Leute duellieren sich darum: Call-Center-Mitarbeiterin Vanessa (33), die raus aus dem trüben Büroalltag und rein ins wilde Nachtleben will. Die Arbeitssuchende Jennifer (26), die sich erhofft, als Türsteherin ihre praktischen Stärken zeigen zu können und Daniel (23), der sich selbst als Experte des Kölner Nachtlebens bezeichnet.

Und so geht es weiter:


In der nächsten Folge von «Verbotene Liebe» ist Tristan sicher, dass Ansgar ihm die Drogen untergeschoben hat - und ahnt nicht, wie falsch er damit liegt. Dann glaubt er auch noch, seine Schwester Helena zu sehen! Nun kann Tristan Wahn und Wirklichkeit tatsächlich nicht mehr voneinander unterscheiden. Als er sogar Ansgar tätlich angreift, ist es soweit - Tristan wird als Gefahr für die Allgemeinheit eingestuft und landet in der Psychiatrie. Währenddessen kümmert sich Frederic bereits um den nächsten Schritt in Milas Plan. Und dann gibt es noch ein Wiedersehen: Als Helena von Lahnstein sorgte die Schweizer Schauspielerin Renée Weibel von 2009 bis 2012 in der Serie für dramatische Momente auf Schloss Königsbrunn - in dieser Woche kehrt sie für einen Gastauftritt zurück.

Dramatisch geht es in den nächsten Tagen bei «Sturm der Liebe» (Das Erste, 15.10 Uhr) zu: Patrizia flieht mit Mila, während Niklas die bewusstlose Julia findet. Friedrich alarmiert daraufhin die Polizei. Julia macht sich große Vorwürfe, Mila nicht besser geschützt zu haben - doch Niklas redet ihr dies aus. Zwischen Sebastian und Friedrich kommt es zum Streit, da Friedrich vermutet, dass Sebastian Patrizia gewarnt hat. Aber Patrizia ist noch nicht fertig mit den Stahls. Da sie noch Milas Pass holen muss, kommt sie in den „Fürstenhof" zurück und versetzt in der Saalfeld-Wohnung unbemerkt eine Karaffe Wasser mit Gift in der Hoffnung, dass Friedrich daran stirbt. Julia begleitet Niklas derweil ins Krankenhaus. Als Friedrich von Michael erfährt, dass es sich um eine Vergiftung handelt, ist ihm klar, dass Patrizia dahinter stecken muss. Niklas erleidet kurz darauf einen Herzstillstand. Julia und Friedrich verbringen schwere Stunden im Krankenhaus und bangen gemeinsam um Niklas' Leben. Dadurch nähern sie sich beide wieder vorsichtig einander an. Friedrich ist entschlossen, Niklas' Patientenverfügung zu vertuschen, weil er das Leben seines Sohnes nicht riskieren will.

Werner wird die Lage im Hotel unterdessen zu heiß, weshalb er Poppy in der Waldhütte in Sicherheit bringt. Patrizia kann unerkannt entkommen, erfährt aber, was mit Niklas geschehen ist. Sie erinnert sich daran, dass Niklas eine Patientenverfügung in seinen Unterlagen hat.

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