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Entschieden: ARD setzt «Verbotene Liebe» doch fort

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Quotenmeter.de-Informationen bestätigen einen Bild-Bericht, wonach es für die Daily 2015 doch weitergeht. Ein Grund dafür könnten zuletzt gestiegene Marktanteile sein.

Adieu, Comedy-Offensive

Mit der Entscheidung für «Verbotene Liebe» rückt Das Erste somit wieder von den Plänen ab, humorige Serien am Freitagabend programmieren zu wollen. Ein Grund dafür könnten die doch sehr enttäuschenden Zahlen der «Lotto-Könige» gewesen sein.
Aufatmen bei den Fans der «Verbotenen Liebe»: Entgegen einer ersten Entscheidung, getroffen im Juli, wird Das Erste auch im Jahr 2015 weitere Episoden der Glamour-Soap produzieren. „Irgendwann sind alle Schattierungen des Verbotenen und Glamourösen erzählt. Dann gilt es, den richtigen Zeitpunkt zu finden aufzuhören. Und der ist unserer Meinung nach jetzt gekommen“, hatte der Programmdirektor des Ersten Deutschen Fernsehens, Volker Herres, damals mitgeteilt. Schon wenige Tage nach dem Aus war seitens der Produktionsfirma UFA Serial Drama zu hören, man wolle die ARD überzeugen, die Serie in anderer Form am Leben erhalten.

Genau das ist jetzt geglückt: Nach Informationen des Magazins Quotenmeter.de, die sich mit einem Bericht der Bild am Mittwoch decken, wird die Produktion der Serie auch im Jahr 2015 aufrecht erhalten. Anders als bisher wird es «Verbotene Liebe»  dann aber nicht mehr täglich um 18.00 Uhr im Ersten zu sehen geben, sondern nur noch einmal wöchentlich 50 Minuten lang. Als Sendeplatz soll der öffentlich-rechtliche Sender sich den Freitag um 18.50 Uhr ausgeguckt haben.

Der Sender selbst hält sich hierzu noch bedeckt. Es heißt, entsprechende Überlegungen würde es geben, man wolle sich aber erst in den kommenden Tagen dazu äußern. Quotenmeter.de-Informationen zufolge ist aber schon alles fix. An den Plänen, ab Anfang 2015 die Pilawa-Quizshow «Quizduell»  um 18.00 Uhr einzusetzen, ändert sich derweil nichts.

Nach dem offiziellen Aus der Serie waren die Marktanteile am Vorabend wieder gestiegen. Teilweise erreichte das Format im Wochenschnitt wieder mehr als acht Prozent; eine Trendwende, die (fast) zu spät kam. Besonders erfreulich: In den ersten beiden August-Wochen kam die in Düsseldorf spielende Serie auf mehr als sechs Prozent bei den Jungen. In der Altersklasse 14- bis 49 liegt der Jahresschnitt eigentlich nur bei rund viereinhalb Prozent.

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