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«Got to Dance»-Finale fällt unter zwei Millionen

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Dennoch bescherte die letzte Live-Show Sat.1 noch einmal wahre Topquoten in der Zielgruppe. Deutlich leichter als zuletzt tat sich im Anschluss Pochers «Alle gegen den BVB».

Marktanteile von «Got to Dance»

  • Audition 1, Do: 17,3 %
  • Audition 2, Fr: 14,9 %
  • Audition 3, Do: 16,8 %
  • Liveshow 1, Fr: 15,7 %
  • Liveshow 2, Do: 15,5 %
Werte bei den 14- bis 49-Jährigen
Mit «Got to Dance»  haben ProSieben und Sat.1 in den vergangenen drei Wochen einen Casting-Hit hingelegt, den im Vorfeld nicht viele Experten vorhergesehen hatten. Zu häufig floppten Tanz-Castings hierzulande, zu häufig waren sie allerdings auch inhaltlich dröge und relativ schlecht produziert. Die ersten fünf Folgen der Show mit internationalem Niveau hingegen sahen stets zwischen 2,01 und 2,42 Millionen Menschen, was beim Gesamtpublikum zu recht ordentlichen 7,9 bis 8,9 Prozent führte, jedoch vor allem in der werberelevanten Zielgruppe mit wahren Topwerten einherging (siehe Infobox).

Das Finale sahen sich am Freitagabend in Sat.1 durchschnittlich nur noch 1,90 Millionen Bundesbürger an, was insgesamt mit einem überschaubaren Marktanteil von 8,1 Prozent einherging. Immerhin steigerte man sich damit allerdings wieder gegenüber dem Vortag, wo mit 7,9 Prozent bei 2,01 Millionen der geringste Marktanteil der gesamten Staffel zu Buche stand. Bei den 14- bis 49-Jährigen interessierten sich 1,15 Millionen für die finale Suche nach dem Gewinner des Formats, dies waren 14,3 Prozent aller zu dieser Zeit Fernsehenden. Das zweite Halbfinale auf ProSieben verfolgten mit 1,47 Millionen noch deutlich mehr Menschen, hier wurden 15,5 Prozent Marktanteil erzielt.

Im Anschluss daran lief zum letzten Mal vor dem am Samstagabend stattfindenden Livespiel die Reihe «Das Duell - Alle gegen den BVB». Die Suche nach prominenten und normalsterblichen Hobbykickern, die gegen die Mannschaft von Jürgen Klopp bestehen können, war auch diesmal wieder kein großer Publikumshit, schnitt jedoch besser ab als in den beiden Vorwochen. Insgesamt fiel man mit 1,09 Millionen und 6,6 Prozent in den tiefroten Bereich, in der Zielgruppe der 14- bis 49-Jährigen hielt man sich angesichts von 11,8 Prozent bei 0,49 Millionen trotz deutlicher Verluste jedoch klar oberhalb der Sendernorm.

Am Vorabend liefen zwei weitere alte Folgen von «Navy CIS»  hingegen gewohnt mau. Mit 0,90 und 1,14 Millionen Zuschauern gingen insgesamt Marktanteile von 7,0 und 6,7 Prozent einher, bei den jüngeren Konsumenten wurden 7,8 sowie 8,2 Prozent erzielt. Hier lagen die Reichweiten bei 0,32 und 0,44 Millionen. Im Tagesvergleich lief es aufgrund des Erfolgs von «Got to Dance»  dennoch recht gut für den Privatsender: Beim Gesamtpublikum erreichte er 8,8 Prozent, bei den Werberelevanten wurden derzeit klar überdurchschnittliche 10,5 Prozent generiert.

© AGF in Zusammenarbeit mit der GfK/TV Scope/media control. Zuschauer ab 3 Jahren und 14-49 Jahre (Vorläufige Daten), BRD gesamt/ Fernsehpanel D+EU Millionen und Marktanteile in %.
Kurz-URL: qmde.de/64772
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