Primetime-Check

Samstag, 2. Februar 2013

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Das ZDF trat mit der «Goldenen Kamera» gegen RTL und «DSDS» an. Bei gleich drei Sendern setzte man auf Spielfilme, kabel eins kramte erneut «Navy CIS» hervor. Welche Konzepte gingen auf, welche floppten?

Die Enttäuschung des Abends legte «Die Goldene Kamera»  im ZDF hin. Bei einer durchschnittlichen Reichweite von 3,98 Millionen wurde gerade einmal ein Marktanteil von 13,5 Prozent erzielt. Hier war die Showkonkurrenz von RTL etwas stärker, denn «Deutschland sucht den Superstar»  erreichte bei bei 4,23 Millionen Zuschauern minimal bessere 13,6 Prozent. In der Zuschauergruppe der 14- bis 49-Jährigen hatten die Kölner hingegen ganz deutlich die Nase vorne, bei 2,43 Millionen Menschen wurden tolle 22,7 Prozent generiert. Dennoch konnte das Zweite über die erzielten 7,4 Prozent bei 0,77 Millionen noch recht zufrieden sein, denn im Normalfall schafft es der Sender nur auf gut sechs Prozent dieser Altersgruppe.

Im Ersten Deutschen Fernsehen setzte man erneut auf die musikalischen Ergüsse von «Hansi Hinterseer» , der damit exakt 4,00 Millionen Menschen zum Sender locken konnte. Insgesamt bedeutete dies noch recht solide 12,9 Prozent, bei den jüngeren Menschen war die Sendung jedoch angesichts von nur 0,32 Millionen und 3,0 Prozent kaum von Relevanz. Hier lief es für den Science-Fiction-Thriller «Armageddon - Das jüngste Gericht»  in Sat.1 deutlich besser, bei 1,30 Millionen wurden durchaus erfreuliche 12,5 Prozent der Zielgruppe verbucht. Insgesamt kam die 15 Jahre alte US-Produktion auf 1,95 Millionen Interessenten, was einem Marktanteil von 6,7 Prozent entsprach.

Auch ProSieben setzte auf einen Spielfilm zur besten Sendezeit, hier wurde der Film «The Box»  aufgeführt. Die Free-TV-Premiere verfolgten 2,17 Millionen Bundesbürger, was mit einem Marktanteil von 7,1 Prozent einherging. Der anschließende Fantasyaction-Streifen «Legion»  erzielte 1,09 Millionen und nur noch 5,1 Prozent. Bei den Jüngeren fiel das Interesse an beiden Filmen eher bescheiden aus, mit 11,9 Prozent lag man zur Primetime aber immerhin noch auf Höhe des Senderschnitts. Danach wurden nur noch desaströse 7,8 Prozent bei 0,66 Prozent erzielt. RTL II lockte mit der Komödie «Heartbreakers - Achtung: Scharfe Kurven» im Schnitt 0,75 Millionen Menschen an, was 2,5 Prozent des Gesamtpublikums entsprach. Bei den Werberelevanten wurden schlechte 4,1 Prozent bei 0,43 Prozent generiert.

Wie schon am Vortag probierte es VOX am Abend mit der Dokumentation «Die Geschichte des Menschen - 70.000 Jahre Überleben, Erobern, Kämpfen». Mit einer Sehbeteiligung von 1,40 Millionen ging insgesamt ein Marktanteil von 5,2 Prozent einher, bei den Jüngeren resultierten aus 0,82 Millionen gute 8,3 Prozent. Ähnlich zufrieden werden auch die Programmverantwortlichen von kabel eins sein, denn hier überzeugte ein weiterer Dreierpack von «Navy CIS» . Schon die erste Episode schaffte es auf 1,43 Millionen Interessenten und 4,6 Prozent aller sowie 6,5 Prozent der werberelevanten Konsumenten. Die Folgen zwei und drei bauten diese Werte anschließend sogar noch auf bis zu 6,3 und 8,8 Prozent bei Reichweiten von 1,80 und 1,70 Millionen aus.

© AGF in Zusammenarbeit mit der GfK/TV Scope/media control. Zuschauer ab 3 Jahren und 14-49 Jahre (Vorläufige Daten), BRD gesamt/ Fernsehpanel D+EU Millionen und Marktanteile in %.
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