Vermischtes

«Absolute Mehrheit»: Lob und Kritik

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Die Medienhüter sind erfreut, CDU-Politiker Fuchs, der Letzter wurde, will hingegen nicht mehr zu Raab gehen.

Auch nach der Premiere bleibt die neue politische Talkshow von ProSieben, Raabs Format «Absolute Mehrheit» umstritten. Lob gab es zu Beginn der Woche von den Medienhütern. Die Kommission für Zulassung und Aufsicht der Medienanstalten hat die Sendung positiv bewertet Mit dem neuen Polittalk zeige ProSieben, dass man seinem Status als Vollprogramm gemäß nicht alleine auf Unterhaltung, sondern auch auf Information setze. Thomas Langheinrich, Programmbeauftragter der ZAK, forderte andere Privatsender zur Nachahmung auf.

Kritik kommt derweil von CDU-Politiker Michael Fuchs, der in der Sendung die wenigsten Anrufe bekam und somit nach der ersten Runde Letzter wurde. Er werde an der Raab-Show kein zweites Mal teilnehmen, sagte er in einem Interview mit der „Rhein-Zeitung“.

Der Wirtschaftsexperte kritisierte, dass man in 15 Minuten mit fünf Leuten drei große Themen zu besprechen hatte. „Fünf Minuten davon hat Herr Raab selbst geredet. Man konnte doch kein einziges Argument mal ordentlich ausdiskutieren“, so Fuchs. Auf was er sich einlasse, habe er gewusst, Chancen auf einen Sieg habe er aber nicht gehabt. „Im Publikum saßen ganz junge Leute, viele eher aus dem linken Spektrum. Wie sonst würde die Linke auf 36 Prozent kommen?“, so der CDU-Mann.

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